Genialer Feiertag

Gemeindeprogramm am gestrigen „bayerischen Feiertag“: Tolle spannende Stadtführung „Jüdisches Leben in München“ mit prof. Stadtführerin, die 30 aus der Gemeinde & Gäste eingeladen hatte. Danke, D. für diese tolle Führung. Anschließend Riesenpizza am Stachus, dann Royal Ranger Camp in Dietlhofen besucht.

Genialer Feiertag.

Die Kraft der Auferstehung

Um Christus allein geht es mir. Ihn will ich immer besser kennen lernen und die Kraft seiner Auferstehung erfahren, aber auch seine Leiden möchte ich mit ihm teilen und seinen Tod mit ihm sterben. Dann werde ich auch mit allen, die an Christus glauben, von den Toten auferstehen.  (Phil 3,10 + 11, Hoffnung für alle)

Es geht mir um Christus! Paulus weiß, dass er die „Kraft seiner Auferstehung“ braucht. Deswegen will er diese Kraft immer besser kennen lernen. Er weiß was es bedeutet von Christus geliebt zu sein und das als Lebensgrundlage zu haben. Die richtige innere Ausrichtung ist ihm für sein Leben wichtig.

Um wen es geht dir? Geht es dir um Christus oder um dich selbst? Oberflächlich ist diese Frage vielleicht schnell beantwortet, aber denken wir ein wenig näher darüber nach. Um wen geht es dir persönlich? Um Christus?

Sollen wir uns kräftig „anstrengen“, damit wir Christus an die erste Stelle in unserem Leben stellen? Nein! Gib der Gnade Gottes Raum. Wir geben das, was uns wichtig ist, was unsere Vorstellungen sind, mit Christus „in den Tod“. Auch das heißt es, seinen Tod mit ihm zu sterben.

Auf einmal fängt dann diese Kraft der Auferstehung an zu fließen. Nicht mehr wir sind die „Macher“, nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir (Gal. 2,20). Es geht im Glaubensleben nicht in erster Linie darum, eine Art „christliche Lebenshilfe“ zu haben, sondern es geht um Christus selbst. Er soll im Mittelpunkt stehen, unser Leben soll christuszentriert sein. Dann kann diese Kraft der Auferstehung in uns wirksam werden – und dann ist „Ostern!“

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür. Unsere Gottesdienste bieten die Möglichkeit, Jesus selbst und die „Kraft seiner Auferstehung“ zu erfahren. Am Karfreitag feiern wir in München miteinander das Abendmahl, der Ostersonntag beginnt mit einer Auferstehungsandacht im naheliegenden Westpark und geht über ein Osterfrühstück in den Gottesdienst.

Ich wünsche allen meinen Bloglesern gesegnete, erfrischende und kraftvolle Osterwochen (und Osterferien!)

Herzlichst Frank

Bauen seit zehn Jahren

„Kann ich den Generator abschalten? Zwei Stunden sind vorbei“. Missionar Bodo  Hoffmann schaut in mein kleines Zelt herein, der Laptop steht auf dem Tisch, das Handy für’s lahme Internet liegt daneben. Aber es geht wenigstens. „Kann ich noch fünf Minuten haben, ich muss noch eine Email nach Deutschland senden“. Der Evangelist ist großzügig.
Baustelle Mission ohne Stromgenerator? Hier unterhalb der sagenumwobenen Drakensberge „in the middle of nowhere“ (in der Mitte von Nirgendwo) ist er unser wichtigster Mitarbeiter. Ohne ihn geht hier fast gar nichts.

Weiterlesen durch Klick auf die nebenstehende Grafik.

Dank-Dauerlauf

Früher war es Dauerlaufen, dann Joggen, und heute ist Nordic-Walking die „Volks-Ausdauersportart“. Im individuellen Tempo, ohne sich zu überanstrengen hält man sich fit und sucht einen Ausgleich zum vielleicht sonst eher bewegungsarmen Alltag. Den Kreislauf etwas auf Trab bringen – das tut gut und zugleich ist man an der „frischen“ Luft. Regelmäßiger tut gut und wird allen empfohlen
(das weiß auch der Schreiber dieser Zeilen …)

Ganz ähnlich ist es im geistlichen Bereich. In der letzten Predigt ging es um das Thema Dankbarkeit, besonders in Bezug auf die kommenden Feiertage. Sich für sie „fit“ zu machen und sich innerlich auf sie vorzubereiten, bedeutet auch dankbar sein zu können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten über Dankbarkeit nachzudenken, z.B. Psalmen zu lesen, in denen Mensch danken.

Auf der Grafik findet ihr elf Dankpsalme für die Tage von letztem Montag bis Gründonnerstag. Ganz verschiedene Aspekte werden in Augenschein genommen, persönliche wie auch solche aus der Geschichte Israels. Nichts soll vergessen werden – auch nicht in unserem Leben! „Mit dankbarem Herzen komme ich zu Dir …“ singen wir in einem Lied und das wünsche ich auch uns für die kommenden Feiertage: Dank über Erlösung und das neue Leben in Christus!

Viel Freude und Segen beim „Dank-Dauerlauf“!

(Gastblogger: Oliver F.)

Franks kleines Missions-ABC

Von den Eindrücken meiner Reise nach Südafrika entstand das kleine „Missions-ABC“. Durch Klicken auf das Bild kannst du diese selbstablaufende Flash-Animation in einem separaten Fenster starten.  Dauer: 6:46

Herr Knister, Burnout und die Weißwurst…

Ja, er sei von seiner Frau geschickt worden. Sie hätte ihm sogar fünf Euro für das Frühstück mitgegeben – oder ob man denn das Geld überweisen müsse? Dichtgedrängt sitzen sie auf Bierbänken in unserem Gemeindehaus – und lachen herzlich. Nein, Bier gibt es heute nicht, verkündigt Oliver F.  Herrn Knister, aber Mineralwasser – und, ganz wichtig, Kaffee.

Kaffee will Herr Knister gerne und reichlich trinken. Die Männer auf den Bierbänken tun’s ihm gleich. Georg B.  glänzt mit seiner Gabe, die Bauchrednerpuppe „knisternd“ zu bedienen. Da gleitet die Weißwurst auch bei den Gästen, die auf unsere Zeitungseinladung zum Vortrag hinzugestoßen sind, einfacher die Männerspeiseröhre runter. Herr Knister outet sich nämlich auch als „unbedarfter Neuer“. Der Sendlinger Anzeiger fand das Thema so wichtig, dass er es am Donnerstag gleich oben auf der Titelseite gebracht hatte.

Intensive Gespräche bei zahlreichen Würstchen und bayerischer Dekoration. Dann kommt der Referent. Er ist Hannover-96-Fan. Am Jugendtisch erhebt sich Widerspruch. Ein aus Augsburg angereister FCB-Fan macht einen unmissverständlichen Zwischenruf, der Ex-Finanzbeamte und Jetzt-Pastor müsse in München aber die Vereinsfarben wechseln.
Er hat eine altertümliche Waage vor sich aufgebaut. „Du musst darauf achten, dass dein Leben im Gleichgewicht ist -im Verhältnis zu Gott, zu dir selbst und zum Nächsten.“ Sehr offen und tiefgehend berichtet Pastor Jörg Delekta von seinen eigenen Hochs und Tiefs. „Wir hatten gerade unser 10-jähriges Gemeindejubiläum gefeiert, dann hat es mich voll erwischt“. Ehrlich berichtet er, wie bei ihm nichts mehr ging. Und wie er aus dem Burnout rausgekommen ist.

Aber um das genau zu wissen, muss man dabei gewesen sein oder es sich von jemandem, der dabei war, erzählen lassen, denn der Referent bat, dass seine offenherzige Darlegung nicht aufgenommen wird.

Die intensive Fragerunde am Ende bezeugt: Das Thema ist wichtig und dran. Ein toller Morgen, finden sogar die LiSas, die draußen vor der ‚frauenfreien Zone‘ auf der ‚Foyerstuhlreihe‘ sitzen und Mäuschen spielend, Kaffee kochend für Herrn Knister sorgen – damit er auch daheim bei seiner Frau einen ‚guten Bericht‘ geben kann!

Special: Lehrmaterial.net

Seit Jahren ist sie gleichermaßen beliebt: Die Lehrmaterial-CD von Lehrmaterial.net. Nun ist sie ein wenig „in die Jahre“ gekommen, aber die CD kann gerne noch bestellt werden. Die CD enthält viele Lehrimpulse, Predigten und anderes praxisnahes Material von mir für die Gemeindearbeit.

Der Inhalt ist nach wie vor aktuell. Mit meinem Team arbeiten wir parallel an einer Nachfolgeversion.

Wer die CD jetzt bestellt, bekommt bei Erscheinen kostenlost das Update. Mehr unter:
http://www.lehrmaterial.net/public/pages/unsere-lm-cd.php.

Wir bauen Lehrmaterial.net zu einer breiten Plattform aus, auf der mit einem echten Technologiesprung nach vorn unser Material zum Download in einem Shop zur Verfügung stehen wird. Vieles Material wird weiterhin kostenlos erhältlich sein.

Freu dich mit uns auf die Zukunft von Lehrmaterial.net!

 

Gebetstag strassen-kirche.de

Heute wieder bei einem Gebetstag unterwegs in Ostbayern mit Miriam, Johnny und Even vom Team strassen-kirche.de. Super Leute mit einer Vision für das Reich Gottes und Gemeindeneugründung.

Verschiedene Ort im Südosten Bayerns besucht und dabei für die Städte und die dort wohnenden Menschen gebetet.  Es ist spannend solche „Gebetsausflüge“ zu machen.

Mal sehen, an welchen Orten die Straßenkirche im nächsten Jahr / in den nächsten Jahren sein wird. Motto: Alles, was wir tun, soll aus dem Gebet heraus geboren werden.

Heute wiederum festgestellt: Bayern hat wunderschöne Städte, reiche, lange Tradition, aber auch Ecken, die eher „zur zweiten Wahl“ gehören.

Tulpen im Januar!

Dank des internationalen Importes von Allem was unser Herz begehrt, ist es möglich zu jeder Jahreszeit alles haben zu können. Welch ein Vorrecht in einem reichen Land zu leben, welch eine Gnade!

Mittlerweile sind die Gebets- und Fastentage am Anfang des Jahres in der FCG-M zu einem festen Bestandteil geworden. Und diesmal wurden wir durch Gottes Geist eingeladen, das Neue zu suchen, dass er hervorkommen lässt (Jes. 43,18-19). Wie oft aber treten wir die kleinen und zarten Knospen nieder, weil wir sie gar nicht wahrnehmen. Es braucht eine enge Beziehung mit Gott und Zeit um sie sehen zu können.

Und wie oft ist das Neue etwas Altes, Bewährtes, das in einem Prozess des Umpflügens wieder zum Vorschein gebracht wird. Das sind nur zwei Beispiele einer Fülle von Eindrücken und Impulsen, die Gott uns in diesen Tagen geschenkt hat.

Zu den Gebetsgottesdiensten am Abend und am Vormittag war immer eine starke Zahl von Betern vertreten. Ungewöhnlich – und trotzdem sehr gut angenommen – der Zeitpunkt des Abendgottesdienstes: 18:00 Uhr. Thematisch zog sich das Neue, das Gott wirkt und wirken will, wie ein roter Faden durch die Tage. Gebet für Anliegen, für unsere Missionare, Gebet in Kleingruppen, Lobpreis, Abendmahl, eine Vielzahl von prophetischen Diensten. Alles war vorhanden. Einfach klasse!

Tagsüber schlossen sich Gebetsspaziergänge bei Sturm und Regen durch den Westpark an. Vom Sturm geschüttelt erhoben wir eng aneinander gestellt die Hände zum Gebet für unsere Stadt. In der nett eingerichteten Gebetslounge ging es mit intensivem „hörendem Gebet“ weiter, wo Beter und Gebet-Empfangende gemeinsam Gott gesucht haben. Welch ein Reichtum der Fülle Gottes wurde auch da offenbar.

Und so gab es nicht nur in den Gemeinderäumen Tulpen im Januar (nämlich als Teil der schlichten aber wirklungsvollen Dekoration für die Gebetstage), sondern auch in unseren Herzen brach eine Sehnsucht nach dem göttlichen Frühling auf. Beten wir weiter, das göttliche Neue sehen zu können – in unserem persönlichen Leben und in der Gemeinde.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen die ihn fürchten (Ps. 103,11). Welch eine starke Ermutigung für uns als Gemeinde im Jahr 2012!

Christine Fluijter/Frank Uphoff