Jürgen und Guntmar: Die Männer hinter dem Livestream

IMG_2369Das kommt an“ war das Motto der BFP-Medienkonferenz 2013 in Kirchheim. „Wie können wir neue Wege gehen, um unsere Botschaft zu transportieren?“ war ein Thema auf der Medienkonferenz.

Das kam wirklich gut an – die Livestream-Übertragung der 118. BFP-Bundeskonferenz aus Willingen via Internet, theoretisch weltweit empfangbar. Aus Albanien kam eine Meldung, ebenso aus Norwegen: „Danke BFP, dass wir mit dabei sein können.“ Die Rückmeldungen derjenigen, die nicht dabei sein konnten und dann doch dabei waren, waren in großer Zahl und dankbar bis euphorisch. „Könnt ihr einrichten, dass man im nächsten Jahr auch per PayPal spenden kann?“ kam es über den Feedbackkanal.

Anfang September kam in der BFP-Vorstandssitzung eine E-Mail auf den Tisch: Wir würden anbieten die Konferenz live via Internet zu übertragen. Der Vorstand brauchte nicht lange zu einer Entscheidung: Ja, wir wollen neue Wege gehen, transparent sein – wenn die Rahmenbedingungen passen, dann machen wir das.

Dass das Interesse so groß sein würde, hatten wir nicht erwartet. Über 48.000 Zugriffe wurden verzeichnet, so ergab die Auswertung.

Wird die Internetleitung von Willingen ausreichen? Erst im kommenden Jahr wird es dort eine wirklich starke Anbindung geben. Wie viele Kameras werden wir brauchen? Wie machen wir es mit der Übertragung der Musik, wie sieht die rechtliche Seite aus? Viele Fragen mussten quasi in letzter Minute geklärt werden – aber sie wurden geklärt.

Die Männer hinter dem Livestream sind Jürgen Frölje und Guntmar Rued aus Bremen, die mit BBRC Dienstleistungen für Gemeinden übernehmen. Ihre Vision liest sich so: Wir nutzen das Internet als Evangelisationsfeld. Dazu unterstützen und befähigen wir Gemeinden ihre Videoarbeit in das Internet zu stellen und vernetzen sie zu einer evangelistischen Plattform.

„Wir haben teilweise bis in die Nacht gearbeitet, um das Projekt in Willingen zu realisieren“, sagt Jürgen und lacht. Die FC Bremen, „Haus der Begegnung“ (Bremen-West) und das CZ Troisdorf werden u.a. von ihnen betreut und die Predigt wöchentlich ins Internet gestreamt. Damit agieren beide als Pioniere und unterstützen Gemeinden.

Ganz im Sinne der BFP-Ausrichtung, Gemeinden in ihrem lokalen Auftrag zu stärken, finden Gemeinden hier kompetente Ansprechpartner, wenn sie sich mit dem Gedanken tragen, ihre Gottesdienste zu streamen. Mehr unter bbrc.de.

Geschrieben für GEISTbewegt.de

„Aufbruch“ – Royal Rangers Bundescamp 2014

„Aufbruch…“

„Das ist das Modell von IMG_2849aunserer Burg“. Mein Blick ist sofort gefesselt, als Manfred Knecht (Ravensburg), Bundeswart der Royal Rangers mir das Pappmodell für die zentrale Veranstaltungsarena des Royal Rangers Bundescamp 2014 zeigt. 16.000 Royal Rangers werden hier Platz finden. Die acht Türme wirken richtig mächtig,  kein Problem für die Royal Rangers. „Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht hat zugesagt, dass sie zur Eröffnung des Bundescamps kommen wird.“

Peter Lehmann, der sonst eher ruhig wirkende ehrenamtliche Bundesleiter der Royal Rangers, kommt richtig ins Schwärmen, wenn er über die Details des Camps vom 8.-15.8.14 in Neufrankenroda spricht. „Ja, unser Präses hat am Eröffnungstag keinen Termin“, sehe ich in seinem Online-Kalender. „Klar komme ich zur Eröffnung“, wird er später zusagen.

Vier intensive Stunden

Und so tauschen wir uns vier Stunden über die Royal Rangers-Arbeit in Deutschland aus, über Visionen („Nicht nur zahlenmäßig wachsen, vor allem auch in der Qualität des Dienstes“) und über die Herausforderungen, die mit der Arbeit verbunden sind. „In jedem Landkreis der Republik soll es mindestens einen Rangerstamm geben“, da sind sich die beiden Bundesleiter einig. 60% der Stämme gehören zu BFP-Gemeinden, 40% zu befreundeten Gemeinden. 17.300 Ranger sind es jetzt, 20.000 sind das nächste Ziel.

 Zentrale in Winterbach

Die Zentrale in Winterbach wirkt so, als ob sie extra für die Rangers gebaut worden ist. „Nein, die Räume haben wir nur gemietet“, lacht Peter. Aber die Arbeitsbedingungen sind ideal. Es gibt ausreichend Platz für die agile Bundesverwaltung, ein Besprechungsraum aus Glas ist in der Raummitte. „Und hier wird unsere Zeitschrift versandt“ – mit Rolltor zur Anlieferung.

Einladung zum Pastorencamp

Nach vielen Detailpunkten landen wir wieder beim Thema „Bundescamp“. „Wir laden alle Pastoren herzlich ein, ihre Stämme auf das Bundescamp zu begleiten. Und wer nicht die ganze Zeit kommen kann, der soll zum Pastorencamp kommen“.

Meine Gedanken gehen zurück zum Bundescamp 2005. Damals war ich nur am Besuchstag dabei, der mich tief beeindruckt hat. „Petra und ich sind in Neufrankenroda dabei.“ Meine Frau nickt sofort und heftig, ohne dass wir uns abgesprochen haben. Gerne werde ich das Pastorencamp mit leiten. „Die Royal Rangers als evangelistische Arbeit“ soll eines der Themen vom 10.08. ab 18 Uhr bis zum 12.08. um 13 Uhr sein. Daneben Erfahrung pur des prallen Rangerlebens, incl. Abendveranstaltung in der „Burg“. „Und wer nicht im Zelt schlafen kann, für den haben wir andere Möglichkeiten,“ meint Manfred, der die Fäden für das Camp fest in erprobten Unternehmerhänden hält.
Begeistert fahren wir nach München zurück. Es ist wirklich klasse, dass wir die Royal Rangers haben!

Infos:  bundescamp.de und royal-rangers.de

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Nordkorea

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Foto Quelle: idea

Das Säbelrasseln in Nordkorea geht weiter. Fast täglich kann man in den Nachrichten etwas über das Land lesen, hören oder sehen. Machthaber Kim provoziert, so lese ich, den südkoreanischen Nachbarn. Die Menschen dort lassen sich, so lese ich weiter, davon kaum beeindrucken.

Das Land soll schon in der Lage sein, Atomraketen abzufeuern. Die Kriegsgebärden erinnern sehr an Aktionen, die auch andere Diktatoren in der Geschichte unternommen haben.

Am Anfang des Jahres hatten wir in der FCG-M den klaren Impuls, dass wir für dieses Land, das auf dem Weltverfolungsindex von Open-Doors wieder den ersten Platz eingenommen hat, beten sollen. Das haben wir immer wieder getan, erst letzten Sonntag.

Gott hat sich immer wieder als Herr der Geschichte erwiesen. Das haben wir in Deutschland nicht nur einmal erlebt. Die Wiedervereinigung ist ein dramatisches Beispiel, was mir in dieser Hinsicht vor Augen steht. Das ist auch Korea nicht unmöglich.

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Foto Quelle: AVC

Beten wir aber vor allem weiter für die verfolgte Gemeinde in Nordkorea und die südkoreanischen Christen, dass sie sich in dieser Phase im Gebet und praktisch unter der Führung Gottes auf das vorbereiten, was in den nächsten Jahren auf sie zukommen wird. Ich freue mich, dass wir durch unser Gebet in der FCG-M daran Anteil nehmen dürfen. Am Rande sei erwähnt, dass jemand aus dem Freundeskreis unserer Gemeinde beruflich in dieser Woche nach China gereist ist und an die Grenz zu Nordkorea muss. Auch wenn das namentlich unerwähnt bleibt, dürfen wir im Gebet mit daran denken.

In Russland traf ich E. aus Kuba. E gab mir ein paar Videos aus ihrer Gemeinde. Die Gemeinde Jesu erfreut sich in Kuba einer guten Entwicklung. Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, dass menschliche Machthaber, die ihre Nationen unterdrücken oder in menschliche enge Korsetts zwängen, die dynamische Ausbreitung des Evangeliums NICHT verhindern können.

Außergewöhnlich.

IMG_1101aWow, was für ein (Karfrei)-Tag!

Außergewöhnliche, ungeplante Begegnungen, super Wetter, viele Eindrücke – und abends noch ein genialer Gottesdienst in einer Moskauer Gemeinde. War nicht lange geplant, der Pastor hatte mich am Donnerstag spontan eingeladen und die Gemeinde zusammengetrommelt…

„Himmlische Planung“. Ich bin begeistert.

Nächtliche Gebetstour durch Moskau

IMG_1023aNächtliche Gebetstour 22:00-24:00 mit dem Auto (ca. 80 km!) durch Moskau, während im Reha-Zentrum das Team parallel betet.

Drei (plus eins) Erkenntnisse:
1. Die Russen beten selbst im Auto wie die Weltmeister
2. Kilometerlange Staus selbst um Mitternacht.
3. Diese Stadt ist ein Mega-Koloss. Wir sind nur wie ein „Tortenstück“ umfahren.

plus 1: Es ist toll hier zu sein.