Netanya. Wir sind das erste Mal hier. Die Sonne schafft es auch heute wieder zu mediteranen Höchstleistungen. Auch hierher hat der Egged-Bus uns problemlos gebracht. Am Strand genießen wir die Erholung, Wellen und die Sonne. Ipad mit Bluetooth-Tastatur machen das Bloggen im Jahr 2011 auch am Strand möglich…
Der Strand in Netanya wird von einer Steilküste begrenzt. Hier entstehen warme Aufwinde. Unzählige Gleitschirmflieger nutzen sie und können den Hotelgästen – so scheint es – in die Zimmer gucken.
Die Wellen des Mittelmeers sind ein echtes Erlebnis. Man kann sich gegen die Welle stellen, dann haut sie einen um. Mann kann durch die Welle durchtauchen, dann wird sie zur Herausforderung, man kann auf der Welle schwimmen, „reiten“ oder die Energie ausnutzen – dann wird sie zum Erlebnis. In Mengen sind die jungen Leute mit ihren Surfbrettern an den Strand gekommen, um dieses Erlebnis auszunutzen.
Man muss den Scheitel der Welle ausnutzen, um richtig Fahrt drauf zu kriegen. Es kitzelt mich in den Füßen, mich auch mal auf so ein Brett zu stellen. Da schwimmt eins ohne Besitzer. Ich „fange“ es ein. Der junge Mann, der von seinem Brett getrennt wurde, taucht Augenblicke später aus der sich glättenden Woge auf und nimmt es dankbar von mir in Empfang. Wenige Minuten später dasselbe Spielchen. Diesmal kann ich das Brett nicht „einfangen“. Na, ganz so einfach scheint es doch nicht zu ein.
Die Wellen des Lebens sind manchmal hoch, wie hier in Netanya. Stelle ich mich gegen sie? Schaffe ich es, „hindurchzutauchen“? Oder gelingt es mir, die Welle des Lebens zum Erlebnis zu machen? Man muss Mut haben sich entsprechend zu entscheiden.
Richtig, Das Wasser im Lebensmeer hat nicht immer die Badewannentemperatur, die es hier in Netanya hat. Da will man gar nicht raus aus dem Erlebnis!
Jede Herausforderung des Lebens kann zu einem Erlebnis und zum Segen werden. Es kommt immer darauf an, mit welcher „Haltung“ wir an etwas herangehen.
Stell dich der Welle nicht entgegen und lass dich nicht von ihr umwerfen!