Frank wird 59,99999999

Gerne würde er euch alle zu einer Party daheim in Velbert willkommen heißen. Leider geht das aus bekannten Gründen nicht.

Aber, warum resignieren? Wir machen das Beste daraus: Ihr seid alle herzlich eingeladen zu einer 100%-Corona-konformen ZOOM-Geburtstagsfeier. Einfach mal kurz vorbeischauen wäre sehr nett…

Wann? Donnerstag, 19@11@2020

  • 15:00 bis 17:00 für Freunde und Gäste, die NICHT aus Velbert/der CGV kommen.
  • 17:00 bis 19:00 für Freunde und Gäste, die AUS Velbert/der CGV kommen.
  • Natürlich ist diese Aufteilung nicht streng gemeint, nur eine Empfehlung.

Zoom-ID: Kennwort:

Mit einer eMail erhältst du den Zoom-Link per Autoresponder direkt in dein Mail-Postfach.

Kleine, nette Beiträge (zB. Kurze Rede, Lied, …) zum „Programm“ sind willkommen!

Kleiner Datenschutz-Hinweis: Die Geburtstagsfeier wird aufgezeichnet…

Gästebuch / Grußkarte

Außerdem würde er sich (statt einem Gruß per WhatsApp, Facebook oder einer Mail) über einen Eintrag auf seiner ONLINE-Geburtstagskarte freuen.

[c] des Verkehrszeichens: nach den amtlichen Vorgaben digital umgesetzt durch: Mediatus – Straßenverkehrs-Ordnung, DIN-Normen und Verkehrsblatt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61811261

Verantwortung wahrnehmen und Freiheit gestalten – mit Rücksicht auf den Nächsten

© Foto: Anastasiia Chepinska / unsplash.com – Ich veröffentliche die Erklärung hier in meinem Blog, da ich anderen Entstehung mit beteiligt war.

Gedanken zu Herausforderungen für Christen in Frei-/Kirchen, Gemeinden, Werken und Verbänden in der gegenwärtigen Corona-Krise:

  1. Wir glauben an den lebendigen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu jeder Zeit die Welt in seiner Hand hat. Weil er die Situation der Corona-Krise überblickt und ein „Backofen voller Liebe“ (Martin Luther) ist, wollen wir nicht Angst und Sorge, sondern Hoffnung verbreiten und das Evangelium verkündigen. Wir fordern Christen auf, durch ihr gelebtes Gottvertrauen andere zu ermutigen, dieses Vertrauen zu wagen.
  2. Der gemeinsame Auftrag unserer Frei-/Kirchen, Gemeinden, Werke und Verbände ist es, Raum für geistliches Leben zu eröffnen, versöhnende Zeichen zu setzen und auch in der Krise mutig neue Wege zu gehen und Orte anzubieten, wo Menschen Gemeinschaft und Orientierung finden können.
  3. Wir sind dankbar, dass das Grundgesetz das Grundrecht der „ungestörten Religionsausübung“ gewährleistet. Dieses Grundrecht gewinnt gerade in Krisenzeiten an Bedeutung. Menschen suchen in Zeiten großer Verunsicherung und Existenzängste Trost und Halt, zum Beispiel in Gottesdiensten. Wir wollen achtsam mit diesem Grundrecht umgehen, auf geltende Ordnungen achten und auf keinen Fall durch Leichtfertigkeit zu einer verstärkten Corona-Verbreitung beitragen.
  4. Wir glauben, dass es elementar wichtig ist, die geistliche Dimension der gegenwärtigen Lage zu thematisieren. Darum ermutigen wir unsere Mitchristen zum Verzicht auf Aktionismus und zu mehr Gelassenheit, Tiefgang, Besinnung und Ausrichtung auf Jesus Christus. Christen haben Hoffnung, die über das natürliche Leben hinausgeht.
  5. Wir sind davon überzeugt, dass gesundes geistliches Leben in Gemeinden, die für einige Zeit ihre Aktivitäten zurückfahren müssen, sich nicht durch eine Pandemie ersticken lässt. Wir unterstützen Kreativität und die Entwicklung von digitalen Kommunikationswegen, die virtuelle geistliche Angebote ermöglichen, und ermutigen, neue Formen des Gemeindelebens zu entdecken.
  6. Eine Situation, wie sie durch das COVID-19-Virus weltweit entstanden ist, bringt es mit sich, dass sich am Ende nicht alle Corona-Maßnahmen als richtig und notwendig herausstellen. Insbesondere die Maßnahmen, die Grundrechte betreffen, brauchen Diskussion in der Gesellschaft und Entscheidungen der Parlamente. Wir sind dankbar für politische Verantwortungsträger, die ernsthaft bemüht sind, die Bürgerinnen und Bürger durch Reduzierung der zwischenmenschlichen Kontakte zu schützen. Dieses Bemühen unterstützen wir durch die entsprechende Gestaltung des Gemeindelebens.
  7. Angesichts der Komplexität der Herausforderungen hüten wir uns vor leichtfertiger Kritik. Wir wollen durch Respekt gegenüber den Verantwortlichen und durch vermehrtes Gebet „auffallen“. Wir weisen Verschwörungstheorien und unsolidarische Verhaltensweisen ausdrücklich zurück. Vielmehr fordern wir Christen heraus, durch ihr Reden und Verhalten versöhnend in unsere Gesellschaft hinein zu wirken.
  8. Wir rufen unsere Mitchristen zum Gebet für und zu besonderer Verbundenheit mit den Betroffenen der Pandemie auf. Wir wollen die Zeit nutzen zu mehr Barmherzigkeit Menschen gegenüber, die wegen dieser extremen Lage wirtschaftlich, sozial und psychisch leiden. Wir fordern Christen auf, diesen Menschen durch praktische Hilfe und konkrete Zuwendung die Erfahrung von Gottes Liebe zu ermöglichen.

6. November 2020

Initiativgruppe (verantwortlich für die Verfassung des Textes):

  • Dr. Heinrich Derksen, Schulleiter am Bibelseminar Bonn, Leiter des Forum evangelischer Freikirchen
  • Matthias Frey, Stellvertretender Vorsitzender des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes
  • Frank Spatz, Generalsekretär Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband
  • Christoph Stiba, Generalsekretär der Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen                                
  • Volker Ulm, Präses im Bund evangelischer Gemeinschaften
  • Frank Uphoff, Vizepräses Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP)
  • Ekkehart Vetter, Erster Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Deutschland
  • Siegfried Winkler, Zweiter Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Deutschland

Mit-Unterstützer:

  • Peter Bregy, Generalsekretär des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden
  • Oberst Hervé Cachelin, Leiter der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen
  • Oberstin Deborah Cachelin, Territoriale Präsidentin der Heilsarmee für Frauenarbeit
  • Theodor Clemens, Bischof der Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine)
  • Daniel Dallmann, Schatzmeister des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden
  • Dr. Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender ERF Medien
  • Jochen Geiselhart, Vorsitzender Foursquare Deutschland
  • Klaus Göttler, Generalsekretär des Deutschen EC-Verbandes
  • Ralph Habener, BFP-Regionalleiter Hessen
  • Uwe Heimowski, Beauftragter der Evangelischen Allianz in Deutschland beim Deutschen Bundestag und der Bundesregierung
  • Alexander Hirsch, Gesamtleiter Anskar-Kirche Deutschland, Evangelische Freikirche
  • Ansgar Hörsting, Präses Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland
  • Ingo Hunaeus, Bezirkssuperintendent Kirche des Nazareners Deutschland
  • Lars Jaensch, BFP-Regionalleiter Schleswig-Holstein
  • Johannes Justus, Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden
  • Rainer Klinner, Ältestenratsvorsitzender des Freikirchlichen Bundes der Gemeinde Gottes e.V.
  • Daniela Knauz, Referat Frauen und ältere Generationen im Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland
  • Samuel Krauter, Präses des Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden
  • Oberstleutnant Hartmut Leisinger, Verwaltungsdirektor der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen
  • Mara Massar, BFP-Vorstandsmitglied und Pastorin CZ Celle
  • Ivan Masalyka, BFP-Regionalleiter Bayern-Süd
  • Jens-Oliver Mohr, Vizepräsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Süddeutschland
  • Dieter Mundt, BFP-Regionalleiter Baden-Württemberg
  • Michael Noss, Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
  • Harald Rückert, Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland
  • Dr. Reinhardt Schink, Generalsekretär der Evangelischen Allianz in Deutschland
  • Klaus Schmidt, Direktor Evangelische Gesellschaft für Deutschland
  • Johannes Schneider, Leiter der Ecclesia Kirchen und Direktor des Theologischen Seminars Erzhausen
  • Klemens Walser, BFP-Regionalleiter Weser-Ems
  • Egbert Warzecha, BFP-Regionalleiter Nordrhein-Westfalen
  • Andreas Wenzel, Geschäftsführer Word of Life Europe e.V.

PDF-Datei der ERklärung: http://www.ead.de/fileadmin/DEA_Allgemein/Stellungnahmen/2020-11-07_Erklaerung_zur_Corona-Krise.pdf

„Nein, die meisten Evangelikalen gehen nicht zu sorglos mit Corona um“

„Nein, (die meisten) Evangelikalen gehen nicht zu sorglos mit Corona um.“ Das ist das Fazit von Frank Uphoff, Vizepräses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA. Unter der Rubrik „Pro & Kontra“ gab er seinen Beitrag unter der Fragestellung, ob Evangelikale zu sorglos mit der aktuellen Situation umgehen würden.

„Ich fahre viel Bahn. Und ich bin viel in Freikirchen und evangelikalen Kreisen unterwegs. Mein Fazit: In letzteren fühle ich mich sicherer, als bei der Bahnreise: Volle Abteile, kein wirklicher Abstand, langes Sitzen auf engstem Raum, keine Nachverfolgbarkeit…“, schreibt er in seinem Beitrag.

Weiter gehtder auf die im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) in Abstimmung mit der Vereinigung Evangelischer Freikirchen und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen erarbeiteten dezidierten Konzepte ein, die allen Gemeinden anbefohlen worden seien. Abstand, Hygiene, Mund-Nase-Bedeckung (auch beim Gesang), Dokumentation seien die bekannten Stichworte.

Als besonders vorbildlich habe er in jüngster Zeit in der Umsetzung der Sicherheitskonzepte einige Gemeinden anderer Sprache und Herkunft erlebt, die zeitweilig stark in der Schussline waren.

Bei allen seinen zahlreichen Besuchen in BFP-Gemeinden und evangelikalen Zusammenkünften habe er erlebt, wie die Schutzkonzepte in der Regel penibel umgesetzt werden, Anwesenheitslisten geführt und MN-Bedeckungen getragen werden.  

Kristian Baade, Intensivpfleger und Presbyter der Evangelisch-Lutherischen St.-Martini-Kirchengemeinde Minden hatte in seinem „Pro-Beitrag“ darauf hingewiesen, dass manche Freikirchen Corona-Warnungen ignoriert hätten und es deswegen zu Ausbrüchen gekommen sei.  „Ich verstehe manche Evangelikale nicht, wenn sie Schutzmaßnahmen ablehnen“, konstatiert dieser.

Der komplette Beitrag ist nachzulesen in Ausgabe 42/2020 (Seite 15) von IDEA und es wird über diesen in einem speziellen Artikel online berichtet.

ROYAL RANGERS: Enorme Stärke im Distrikt Ost sichtbar!

Royal Rangers sind ein idealer Weg, um Gemeinden zu gründen und zu stärken. Davon ist Royal Rangers Bundesleiter, Peter Lehmann, überzeugt „Royal Rangers ohne Gemeinde, das gibt es nicht!“ Das predigt er unermüdlich seinen Mitarbeitern, auch an diesem Wochenende.

Diesmal in Dahme, 100 km südöstlich von Berlin. Wir sind auf dem RR-Großseminar Ost, ich bin für zwei Seminare eingeladen. Luckau-Uckro heißt der Bahnhof, wo ich ankomme. Nie vorher gehört, um ehrlich zu sein. Über 100 Stammleiter, dazu Teamleiter und Helfer sind zusammengekommen. Auch der Bundesleiter persönlich ist angereist, um hier vor Ort mit zu dienen und zu prägen. Trotz Corona.

Distriktleiter Volker Kruse aus Stralsund, besser bekannt als „Papa Bär“, heißt mich herzlich in Brandenburg willkommen. In Berlin, wo das Seminar geplant war, hatte das Gesundheitsamt nicht mitgespielt und so musste man kurzfristig umdisponieren. Eigentlich ist das „Missionswerk Josua“ ein idealer Ort für solche Aktionen, das Schutzkonzept des Hauses wird umgesetzt. Alles findet draußen statt, der leichte Regen schwächt weder den Lobpreis noch die guten Gespräche am Lagerfeuer. Essen gibt es aus der Gulaschkanone, Schlange stehen mit Abstand, am Ende des Seminars bin ich allerdings leicht durchgefroren.

Seminar in Dahme: „Identität, Integrität und Autorität eines Leiters“.

In 17 Seminaren werden die Mitarbeiter weitergebildet. Ich spreche über „Identität, Integrität und Autorität eines Leiters“. In zwei Blöcken sind jeweils 20 dabei, viele sind vom Thema sehr berührt. Auch Themen wie Mentoring, Bauwerke, Kochen und Erste Hilfe werden angeboten. „Wie ist das Verhältnis zwischen Rangers und Gemeinde“, will ich in meinem Seminar von der Basis wissen. Bei „ausgezeichnet“ gehen die meisten Hände hoch, aber einige sind auch nicht davon überzeugt. Hier müssen wir weiter dranbleiben.

Breit ist die Arbeit im Osten aufgestellt, das freut mich zu sehen. Kai Häveker ist in der Nähe von Schwerin als vollzeitiger RR-Missionar tätig und gründet Stämme und Gemeinde(n). Die Breite ist auch einer engen Kooperation über den Tellerrand des BFP hinaus zu verdanken. Ob freie charismatische Gemeinden, Baptisten oder die Heilsarmee, alle sind hier vertreten. Die Ranger wirken verbindend. Und das ist besonders im Osten ein echter Zugewinn, wird mir hier sehr klar.

„50 Jahre hatte ich keine Ahnung von Gott und Jesus,“ sagt mir D., der früher im Braunkohletagebau gearbeitet hat und sich jetzt als Helfer um das Material der Rangers in einem Stamm kümmert. Beim Abendessen kommen wir ins Gespräch. In der Zeitung hätte er von den Rangers gelesen und sei mit seinem Sohn dort hingegangen. Und dann habe man ihn auch gefragt, ob er nicht helfen wolle. Na klar, warum nicht? Ob er denn sein Leben schon bewusst Jesus anvertraut habe und fest Teil der Gemeinde sei, will ich ungeniert wissen. Das wäre alles noch so neu und frisch für ihn, aber in ihm habe ein Prozess angefangen. Zum Schluss beten wir gemeinsam, D. ist sichtlich berührt.

Wie gut, dass es die Royal Rangers gibt – nicht nur in Ostdeutschland!

Frank Uphoff

Fotos: Royal Rangers PR

Mein kleines ICE-Handy-Wunder

Neulich, Montag, im ICE von München nach Fulda: Eine richtig coole Story, würde ich im Nachhinein sagen.

Der Zug ist voll, aber ich erwische noch einen guten Platz. Eigentlich, so fällt mir dann in Nürnberg auf, habe ich ja einen reservierten Platz. Ganz unüblich, mache ich sonst nicht. Bei so vielen Tickets kommt man schon mal durcheinander. Aber um den Platz zu nehmen, müsste ich jetzt vier Wagen weiter vorlaufen, das ist mir doch zu umständlich. Also bleibe ich „unreserviert“ sitzen.

Schwerbewaffnet

In Nürnberg steigt ein Polizist zu, schwer bewaffnet, schusssichere Weste. Wir grüßen uns nett. Ja, der Platz mir gegenüber ist selbstverständlich frei. Später bittet er mich, seinen Laptop zu „bewachen“, als er das WC benutzt. Im Gegenzug bewacht er meinen, als mein Kaffee aus München „durch“ ist…  „Ich bin ja für Ihre Sicherheit unterwegs“, lächelt er.

16:50 Uhr: Kurz vor Fulda kommt Andrea aus Augsburg an meinen Platz, sie ist auch bei der CCD-Tagung in der Nähe von Fulda dabei, wir hatten uns per WhatsApp verabredet. Wir reden intensiv miteinander, ich packe meinen Laptop ein, meine Flasche – und ….

17:02 Uhr: Aussteigen und zum ZOB, der Bus geht in wenigen Minuten. An der Bushaltestelle in Fulda will ich nochmal den Fahrplan checken, den ich mir vorher geladen habe. Wo ist mein Handy? Das muss ich im Zug gelassen haben? „Willst du zum Zug zurückgehen oder bei der Bahn fragen?“, schlägt Andrea vor. Nein, das macht nicht viel Sinn, der Zug ist längst weg.  

Stoßgebet aus dem Bus

Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel. Der nette Polizist möge doch auf mein Iphone schauen. Ich versuche dieses von Andreas Handy anzurufen. Es tut sich nichts. Nochmal gebetet. Nochmal angerufen. Dann eine SMS mit der Nummer meiner Frau und der von Andrea an mein Handy geschickt. Im Sperrmodus ist eine SMS bei mir trotzdem sichtbar…

18:00 Uhr: Im Tagungshaus angekommen, nette Begrüßung. Mitempfinden bei den Kollegen, als sie von meinem Missgeschick hören. „Ich habe in so einem Fall bei der Bahn angerufen und das Handy nach etlicher Zeit wiederbekommen, hat mich aber eine nette Bearbeitungsgebührt gekostet“, meint einer der Kollegen.

18:15 Uhr: Andreas Handy, das sie mir geliehen hat, klingelt. Der Polizist aus dem ICE meldet sich, er hat die SMS gesehen. Herr R. ist megafreundlich. Ja, dumm gelaufen. Er habe im Zug rumgefragt, wem das Handy gehöre. Und dann die SMS gesehen. Ob er denn das Handy bei der Bahn abgeben solle? Oder ob er es mit sich nach Hamburg nehmen solle? Er würde am Mittwoch wieder Richtung Süden fahren, vielleicht könnten wir uns ja treffen.

„Himmlische Zeitplanung“

Es ist nicht zu fassen: Am Mittwoch würde er um 10:41 in Fulda aussteigen können und dann mit dem nächsten Zug weiterfahren. Wie cool ist das denn? Genau 1:20 h später geht mein gebuchter Zug von Fulda nach Hannover. Dann, so besprechen wir, könne er mir das Handy persönlich übergeben. Krass.

Ja, und ob er das Handy noch an ein Ladekabel hängen könne, gebe ich noch eins drauf. Dann könnte ich weiter vom Laptop aus WhatsAppen… Ein Kabel hatte er schließlich nicht, aber den Stromsparmodus könne er aktivieren und alle Apps schließen. Ich bin einverstanden.

Am Mittwoch treffen wir uns in Fulda: Und da habe ich es wieder, mein geliebtes Handy. Unversehrt, noch mit Akku-Restlaufzeit, ohne Kosten, die Dankesschokolade dürfe er in Uniform nicht annehmen, das sei doch selbstverständlich, betont er mehrfach. Dann noch ein Selfie, allerdings nicht in Uniform.

Danke

Welch ein geniales Erlebnis. Danke, lieber Herr R. Das war echt klasse!  Und ein Dank nach oben für diese Gebetserhörung!

BFP-Bundeskonferenz ONLINE 2020

Ende September fand die erste ONLINE-Bundeskonferenz des BFP, Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in Hannover statt.

Über diese Konferenz habe ich mehrere Berichte geschrieben, die auf BFP-aktuell veröffentlicht worden sind.

Mittwoch, 23.09.2020

https://www.bfp-aktuell.de/details/online-bundeskonferenz-vier-impulse-aus-der-gemeindepraxis

https://www.bfp-aktuell.de/details/start-der-online-bundeskonferenz-mut-fuer-eine-zeit-wie-diese

Donnerstag, 24.09.2020

(Der Bericht über den Nachmittag folgt noch)

https://www.bfp-aktuell.de/details/online-bundeskonferenz-die-einzige-behinderung-ist-eine-schlechte-einstellung

Alle Videos von der Konferenz kannst du dir hier anschauen:

https://www.youtube.com/channel/UChmw5zbptNo82YK1OU00TsA

Kindersegnung?

Eine gute Tradition in unserer Gemeinde, der CGV Christus Gemeinde Velbert ist, neugeborene Kinder in ihren ersten Lebensmonaten gemeinsam mit ihren Eltern zu Gott zu bringen und sie zu segnen. Solche eine Kindersegnung haben wir an diesem Samstag. Wir segnen sechs neu in unsere Gemeinde hineingeborene Kinder und weihen sie Gott.

Am 12.09.20 fand wieder so ein Gottesdienst statt. Die Predigt, die in diesem Gottesdienst gehalten wurde, wird später auf meinem YouTube-Kanal verlinkt sein.

Was bedeutet Kindersegnung?

Ein Wort von Frank Uphoff, Leitender Pastor der Christus Gemeinde Velbert zur Kindersgnung:

Regelmäßige Besucher der Gottesdienste unserer Gemeinde wissen um diese Handlung an Kindern. Warum ist es uns wichtig, darüber zu sprechen? Die Bibel erinnert uns, dass ein Mensch nicht aus Tradition oder, weil „alle anderen es tun“, Glaubenswerke vollziehen sollte, sondern aus eigener Überzeugung („Glauben“).

Der Wunsch von Eltern, für ihre Kinder den Segen Gottes zu erbitten, ist wichtig und die Begleitung von Kindern, u.a. durch die Segnung, (und später die Einsegnung / Abschluss des Biblischen Unterrichts, BU), spielt eine wichtige Rolle für ihr späteres individuelles Glaubensleben. 

Ich möchte den Leser dieser Internetseit einladen, gemeinsam mit mir einige Bibelstellen anzuschauen, die für uns als Gemeinde die Grundlage für die Kindersegnung bilden.

Zunächst schauen wir in das Buch der Psalmen: 

  • „Fülle uns früh mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.“ (Psalm 90,14)

Es ist ein Geschenk, wenn ein Mensch so früh wie möglich mit der Gnade Gottes in Kontakt kommt und damit gefüllt wird. Diese Gnade steht jedem Menschen zur Verfügung, der Empfang ist jedoch nicht automatisch und sollte durch persönliches Begehren gesucht und empfangen werden. Jesus weist mit folgenden Worten darauf hin:

  • „Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht aufnehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.“  (Lukas 18,17)

Auch Mütter in der damaligen Zeit erkannten die Notwendigkeit dieser „frühen Gnade“ für ihre Kinder: „Und sie brachten Kinder zu ihm (Jesus), damit er sie anrührte.

  • Und er nahm sie auf seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie“ (Markus 10,13+16).

Die Bibel lehrt: Herzensglauben verbunden mit Lippenbekenntnis und einer praktischen Handlung bewirken ein geistliches Ergebnis

  • Wer mit dem Mund bekennt und mit dem Herzen glaubt, der wird errettet werden. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil. (Römer 10,10)

Ich bin der Überzeugung, dass jede Kindersegnung, die aus Überzeugung und Glauben getätigt wird, geistliche Auswirkungen haben wird.

In der Bibel entdecken wir vier Hauptakzente der Kindersegnung:

1. DANK für Kinder als Geschenk Gottes

  • „Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn“ (Ps. 127,3).

Dies ist der vordergründigste Aspekt einer Kindersegnung. Dank für ein Kind. Dank für Gesundheit. Dank für eine gute Geburt. Dank für die Liebe, die das Leben auslöste. Dank für Familie. Dank für Elternschaft. Dank für die Einbettung in der Gemeinde.

2. SEGENSBITTE für das Leben der Kinder

  • „Lasst die Kinder zu mir kommen!“ (Markus 10,14)

Jesus will gerne segnen (wörtlich: Gutes / Wohlwollen aussprechen). Wir segnen Kinder mit konkreten Segensinhalten. Ein solches Segensgebet könnte sich so anhören:

„Ich segne dich mit Gottes Wohlwollen, mit seinem Schutz, seiner Bewahrung, seinem Frieden, seiner Weisheit und seiner Führung. Ich segne dich mit Gesundheit und Versorgung. Ich segne dich mit Kreativität und Gelingen. Ich segne dich mit Glauben, Gnade und Güte. Ich segne dich mit der Liebe des Vaters, mit der Gnade des Herrn Jesus Christus und mit der Gemeinschaft des Heiligen Geistes.“

3. WEIHE der Kinder für den Herrn

  • „… sie brachten ihn (Jesus) nach Jerusalem, um ihn dem Herrn zu weihen“ (Lukas 2,21-24).

Das Gesetz im Alten Testament verlangte, dass der Erstgeborene dem Herrn dargebracht werden sollte. So brachte Samuels Mutter, Hanna, ihren Sohn zum Tempel, um ihn dem Herrn dort zu weihen. Die Eltern Jesu taten es auch.

Dieses bewusste Loslassen unserer Kinder ist ein praktischer Ausdruck des Gebets unseres Herrn: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe!“ Wir fördern das Reich Gottes, indem wir unsere Kinder bewusst für die Absichten Gottes „freigeben“. Damit sind wir Teilhaber an den Segnungen für zukünftige Generationen.

Ich weiß, dass meine Eltern nicht nur Gott ihren Dank ausdrückten und die Bitte an Gott um Seinen Segen auf mein Leben richteten, sondern sie weihten mich bewusst dem Herrn. Er hat diese Weihe gesehen und angenommen.

4. VERANTWORTUNG der Eltern

  • „Erziehe (das Kind) seinem Weg gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird“ (Spr. 22, 6)
  • „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf deinem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.“ (5. Mose 6,6-7)

Kinder sind zwar eine Gabe Gottes, aber auch nur eine Leihgabe. Sie gehören „dem Herrn“. Wir sind als Eltern gerufen, für unsere Kinder zu sorgen, sie zu beschützen und „in den Wegen des Herrn“ zu erziehen. Er überträgt uns diese Verantwortung und Aufgabe.

Diese Bereitschaft seitens der Eltern ist ein wichtiger Aspekt der Kindersegnung. Sie sind hineingenommen in die christliche Erziehung ihrer Kinder.

Der Kinderdienst einer Gemeinde kann diese Erziehung an einem Sonntagmorgen oder auf einer Kinderfreizeit allein nicht erzielen. Hier tragen die Eltern selbst die Hauptverantwortung, erfahren darin aber Unterstützung der Gemeinde.

Der Glaube im Alltag und seine Anwendung im praktischen Leben wird von Montag bis Freitag, zwischen „aufstehen, sitzen und liegen“ weitgehend von den Eltern vorgelebt. Gemeindliche Dienste können diese Normalität des Glaubens unterstützen, nicht aber ersetzen.

Ich persönlich und wir als Gemeinde freuen uns, euer Kind zu segnen. Dieser Segen hat Auswirkungen im Leben des Kindes und der Familien. 

Frank Uphoff, Leitender Pastor der CGV

Praktisches zur Kindersegnung

  • Eltern sollten relativ bald nach der Geburt die Möglichkeit einer Kindersegnung wahrnehmen (innerhalb von Wochen anstatt Jahren!). Im Judentum z.B. wurden Kinder innerhalb von acht Tagen zum Tempel zur Segnung gebracht. Natürlich ist auch eine spätere Segnung möglich, wenn vorher dazu nicht die Gelegenheit war.
  • Bitte meldet euch als Eltern im Gemeindebüro, wenn ihr den Wunsch nach einer Kindersegnung habt. Wir haben in der Regel feste Termine (diese stehen oft schon unter Vorschau längerfristig auf dem Wocheninfo), bei denen wir Kindersegnungen anbieten. Zu diesen seid ihr herzlich eingeladen.
  • Die Kindersegnung findet in der Regel im Rahmen eines besonderen Sonntagsgottesdienstes statt, den wir dafür reservieren. Im Rahmen des Programms gehen wir besonders auf die Kinder ein und fördern das Miteinander von Familie und Gemeinden. Für einige Minuten wird den Gästen der Sinn der Kindersegnung und der Unterschied zur Kindestaufe erklärt und dann die Segnung vollzogen. Der Rahmen dafür wird unterschiedlich gestaltet. Vor dem eigentlichen Termin haben wir ein gemütliches Kaffeetrinken / Frühstück mit allen Beteiligten und gehen dann auch gerne auf alle Fragen ein.
  • Ein Segensvers aus der Bibel für das Kind wird vorher ausgesucht und als Erinnerung auf einer hübschen Karte oder einem Gedenkblatt aufbereitet. Im Anschluss beten die ausgewählten Personen, der Pastor oder die Ältesten der Gemeinde für das Kind.
  • Wenn seitens der Familie der Wunsch besteht, dass noch weitere Personen (z.B. Großeltern) mit zum Gebet kommen, ist das auch möglich und ausdrücklich erwünscht. 
  • Für Fragen oder besondere Wünsche haben wir immer ein offenes Ohr.

Bordcrew? Was ist das denn?

Dienstags um 9:00 Uhr trifft sich die Bordcrew („was ist das denn?“) in der Bahnhofstraße 45 zur wöchentlichen Besprechung. Wer gehört dazu? Minette (KiGo), Tabea (Büro) und Timo (Change) sowie Frank als Leitender Pastor gehören dazu.

Seit Timo dabei ist hat sich die Kaffeekultur deutlich verbessert, dazu hat er gleich neue Tassen mitgebracht und dafür gesorgt, dass der Milchvorrat für Capuccino aufgestockt wird.

Und was geschieht noch, außer Kaffeetrinken? Hier schlägt das operative Herz der CGV. Alle Themen, die zur CGV-Woche gehören, werden abgestimmt, Aufgaben verteilt, langfristige Aktivitäten vorbereitet. Alle Bereiche und Aktivitäten werden genannt, beleuchtet, bewertet, vorbereitet oder delegiert. Die Aktivtäten der einzelnen Bereiche werden koordiniert. Welche Aktivitäten sind dran? Was ist an Abstimmung miteinander nötig? Reihum schreibt einer das Protokoll.

Bordcrew? Frank hatte den Namen vorgeschlagen, als er ins Team dazukam: Das sind alle die, die unter der Woche voll- oder teilzeitlich in der CGV an Bord sind. Hier stimmen sie sich ab, hier geschieht gegenseitige Unterstützung.

Ende Juni wurde Ben im Rahmen eines Frühstücks aus der Runde verabschiedet, Anfang August Andrea, die bis Februar noch im KiGo tätig war, und Reinhard. Alle drei wurden von der übrigen Crew mit Worten der Wertschätzung (und prophetischem Gebet) aus dem Team verabschiedet.

Beide Treffen entwickelten einen stark verbindenden und geistlich sehr prägnanten Charakter, der von allen im Team sehr hervorgehoben wurde.

Einer der nächsten Punkte im laufenden Prozess ist die Entwicklung einer Teamkultur, die schriftlich fixiert werden soll.

Und ein gemeinsames Mittagessen gibt es einmal wöchentlich! (up)