Besuch bei der ARCHE Noah in meiner Heimatstadt Rendsburg. Bin schwer beeindruckt von den Dimensionen dieses Boots…
Wohin will der BFP?

Unser Bund, der BFP, ist von Gott dazu berufen, in Deutschland geistliche Signale zu setzen, Atmosphäre zu prägen, Veränderung zu bewirken. Jesus hat uns berufen, Teil seines Werkes zu sein, sein Reich zu bauen. Menschen sollen zum lebendigen Glauben an Jesus finden, gesunde und wachsende Gemeinde(n) gebaut werden.
Dabei stehen wir zusammen und ergänzen einander in unserer Berufung. Das ist die Stärke unseres Bundes! Wie tun wir das? Wie definieren wir unsere Identität? Welchen Auftrag hat Gott uns gegeben? Welche Schritte sollen wir als BFP gemeinsam und jeder für sich gehen? Wie ein Motto steht es im Mittelpunkt unseres Bundes: Wir bauen lokal Gemeinde, aber auch gemeinsam (viele) Gemeinden in unserem ganzen Land. Dazu gibt es den BFP. Er ist Teil des viel größeren Reiches Gottes in Deutschland – mit einer klaren pfingstlich-charismatischen Berufung.
Als Bundesvorstand lassen wir alle BFP-Gemeinden daran teilhaben, was Gott uns für unseren Bund aufs Herz gelegt hat. Wir möchten, dass diese Botschaft auch in den Gemeinden und Leitungskreisen vor Ort ankommt. Wir wertschätzen unser Erbe und die Menschen, die vor uns unseren Bund geprägt und gestaltet haben. Wir bauen auf Impulse der Vergangenheit auf und beziehen uns auf die Arbeit der »Spurgruppe Zukunft«, die unter der Leitung von Alt-Präses Roman Siewert wertvolle Arbeit geleistet hat.
Als Gemeinden und Mitarbeiter richten wir uns auf Jesus aus, damit wir auch im 21. Jahrhundert relevant, nachhaltig und »GEISTbewegt! « »Gemeinsam Gemeinde(n) bauen«.
Frank Uphoff
„Aufbruch“ – Royal Rangers Bundescamp 2014
„Aufbruch…“
„Das ist das Modell von
unserer Burg“. Mein Blick ist sofort gefesselt, als Manfred Knecht (Ravensburg), Bundeswart der Royal Rangers mir das Pappmodell für die zentrale Veranstaltungsarena des Royal Rangers Bundescamp 2014 zeigt. 16.000 Royal Rangers werden hier Platz finden. Die acht Türme wirken richtig mächtig, kein Problem für die Royal Rangers. „Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht hat zugesagt, dass sie zur Eröffnung des Bundescamps kommen wird.“
Peter Lehmann, der sonst eher ruhig wirkende ehrenamtliche Bundesleiter der Royal Rangers, kommt richtig ins Schwärmen, wenn er über die Details des Camps vom 8.-15.8.14 in Neufrankenroda spricht. „Ja, unser Präses hat am Eröffnungstag keinen Termin“, sehe ich in seinem Online-Kalender. „Klar komme ich zur Eröffnung“, wird er später zusagen.
Vier intensive Stunden
Und so tauschen wir uns vier Stunden über die Royal Rangers-Arbeit in Deutschland aus, über Visionen („Nicht nur zahlenmäßig wachsen, vor allem auch in der Qualität des Dienstes“) und über die Herausforderungen, die mit der Arbeit verbunden sind. „In jedem Landkreis der Republik soll es mindestens einen Rangerstamm geben“, da sind sich die beiden Bundesleiter einig. 60% der Stämme gehören zu BFP-Gemeinden, 40% zu befreundeten Gemeinden. 17.300 Ranger sind es jetzt, 20.000 sind das nächste Ziel.
Zentrale in Winterbach
Die Zentrale in Winterbach wirkt so, als ob sie extra für die Rangers gebaut worden ist. „Nein, die Räume haben wir nur gemietet“, lacht Peter. Aber die Arbeitsbedingungen sind ideal. Es gibt ausreichend Platz für die agile Bundesverwaltung, ein Besprechungsraum aus Glas ist in der Raummitte. „Und hier wird unsere Zeitschrift versandt“ – mit Rolltor zur Anlieferung.
Einladung zum Pastorencamp
Nach vielen Detailpunkten landen wir wieder beim Thema „Bundescamp“. „Wir laden alle Pastoren herzlich ein, ihre Stämme auf das Bundescamp zu begleiten. Und wer nicht die ganze Zeit kommen kann, der soll zum Pastorencamp kommen“.
Meine Gedanken gehen zurück zum Bundescamp 2005. Damals war ich nur am Besuchstag dabei, der mich tief beeindruckt hat. „Petra und ich sind in Neufrankenroda dabei.“ Meine Frau nickt sofort und heftig, ohne dass wir uns abgesprochen haben. Gerne werde ich das Pastorencamp mit leiten. „Die Royal Rangers als evangelistische Arbeit“ soll eines der Themen vom 10.08. ab 18 Uhr bis zum 12.08. um 13 Uhr sein. Daneben Erfahrung pur des prallen Rangerlebens, incl. Abendveranstaltung in der „Burg“. „Und wer nicht im Zelt schlafen kann, für den haben wir andere Möglichkeiten,“ meint Manfred, der die Fäden für das Camp fest in erprobten Unternehmerhänden hält.
Begeistert fahren wir nach München zurück. Es ist wirklich klasse, dass wir die Royal Rangers haben!
Infos: bundescamp.de und royal-rangers.de
„Habt ihr mich vergessen…?“
Solche und ähnliche Rückmeldungen und Fragen bekamen wir in den letzten Wochen einige, weil keine FCGM-eNews kamen. Nein, vergessen haben wir dich nicht, unsere eNews hatten nur eine kleine Sommerpause. Das hatte der eine und andere nicht aufmerksam genug gelesen…
Vermissen oder vermisst zu werden ist einerseits ein besorgniserregendes Gefühl, manchmal aber auch richtig gut. Den Wert mancher Dinge lernt man erst dann schätzen, wenn man sie vermisst. Und manchmal ist es auch richtig gut, eine Pause einzulegen, um dann mit neuer Energie wieder durchzustarten. So starten wir heute auch wieder mit den eNews.
Eine Ansichtskarte aus Südtirol lag dieser Tage im Gemeindebriefkasten: ‚Liebe Geschwister, wir schicken euch viele warme Grüße aus Brixen, wo wir den zweiten Teil unseres Urlaubs verbringen. Wir genießen die Zeit hier sehr. Wir sehnen uns aber inzwischen ein wenig nach Euch. In Jesus verbunden eure Geschwister‘ – Das war vielleicht das Lebensgefühl von so manchen in den letzten Wochen. Auf der einen Seite freut man sich, das man unterwegs sein kann, auf der anderen Seite vermisst man das Miteinander.
Grüße kamen per eMail am Samstag auch von S., der mit dem Fahrrad die Alpen überquert hat und in Ljubiljana/Slowenien auf die anderen Royal Rangers wartet, die in der kommenden Woche den Slowenien-Haijk haben. Wir wünschen euch, liebe Rangers, eine gute und bewahrte Zeit.
Nachrichten vom Ende der Welt – Markus Hartel ist wieder zurück aus Argentinien (Willkommen!) und lädt für Donnerstag, 12.09. um 19:00 Uhr zu einem Argentinienabend in die HB4 ein.
„Richtig beten“ – Teil 4, unsere Predigtreihe geht an diesem Wochenende weiter mit der Fortsetzung des Gebets des Salomo zur Tempeleinweihung. Wenn du in München bist, don’t miss us this Sunday. Und komme rechtzeitig! Weil wir nur einen Gottesdienst haben, war es an den letzten Sonntagen doch ziemlich voll…
Und an alle, die noch unterwegs sind: wir vermissen euch! Gottes Segen auf allen euren Wegen!
Herzlichst, Frank
Kahlfraß
Ende Juni im Gartencenter: Da der Sommer sich doch noch mühsam durchzukämpfen scheint, entschließen wir uns, für unser kleines Gewächshaus eine Gurkenpflanze und eine Zucchini zu kaufen. Im letzten Jahr hatten wir schöne Zuchterfolge.
Drei Tage später spricht meine Frau frustriert von „teurem Schneckenfutter“. Ich bin etwas verwirrt und weiß nicht, was sie meint. Die „Nacktschnecken“ hätten „ganze Arbeit“ geleistet. Von ihren liebevoll gesetzten Pflanzen wären nur noch die Stängel übrig. Die „Spanische Wegschnecke“, so lerne ich, wurde erst in den siebziger Jahren zu uns nach Deutschland eingeschleppt. Sie hat wenige natürliche Feinde. Igel verschmähen sie wegen des bitteren Schleims, und sie breitet sich explosionsartig aus, da als Zwitter sich jede Schnecke mit jeder paaren kann.
Bei uns hat noch kein „Gegenmittel“ geholfen, von Jahr zu Jahr wird es scheinbar schlimmer. Gesellschaftlicher Kahlfraß Wenn ich derzeit über gesellschaftliche Entwicklungen nachdenke, fühle ich wie mit unserem Garten. Es ist wie „Kahlfraß“, nur noch die Stängel bleiben übrig. Was haben wir uns da eingeschleppt? Das mag zurzeit noch nicht so umfassend sichtbar sein, aber es wird der Zeitpunkt kommen, wo wir es an der fehlenden Frucht spürbar erkennen werden. Gott? Warum sollen wir uns um ihn kümmern? Ehe zwischen Frau und Mann? Warum sollte sie eine Sonderstellung haben? Alles wird beliebig! Eine Gesellschaft, die nicht mehr auf Gottes Ordnungen ausgerichtet ist, zersetzt sich selbst und wird immer orientierungsloser.
Und gemeindlich?
Wir als Christen schauen gerne und schnell auf die Sünden „der Welt“ und vergessen dabei, dass in Gottes Augen negatives Reden gegen Geschwister, das in manchen Gemeinden immer wieder gerne praktiziert wird, Neid untereinander, Gier und Geiz in Gottes Augen sündig sind, wie das, was wir „der Welt“ ankreiden. Nacktschneckenfraß innerhalb der eigenen vier Wände!
„Weist den nicht ab, der vom Himmel her zu euch redet“, heißt es in Hebräer 12. Das gilt für unser Volk, das gilt für die Gemeinde. Zum Ende der Zeiten hin, so wenige Zeilen weiter, werden starke Erschütterungen kommen, die Bibel spricht deutlich von Gericht. Darf man solche Worte heute noch in den Mund nehmen?
Oder darf man etwas als „falsch“ oder „sündig“ bezeichnen? Schnell sieht man sich dem Vorwurf der Intoleranz ausgesetzt. Du „diskriminierst“, bist „fundamentalistisch“, bist „lieblos“. Aus Furcht vor Konsequenzen halten die einen lieber den Mund, die anderen blasen in ein anderes Horn und heißen unterschiedslos alles für gut – und segnen es. Und die dritten haben kein anderes Thema mehr als die Sünden „der Welt“ aufzudecken und die eigenen zu kaschieren. Kahlfraß, Orientierungslosigkeit und Resignation machen sich breit.
Hoffnungslos? Nein!
Gibt es einen Ausweg aus der Resignation? Wenige Meter neben den Gurkenstängeln steht unsere Yucca-Palme. Wir mussten bei ihr wegen Lausbefall alle Blätter radikal zurückschneiden. Das habe ich mutig getan, auch ein Kahlschlag. Doch munter sprießen schnell viele (!) neue Triebe. Ich bin begeistert! Der am Wasser gepflanzte Baum (Psalm 1) bringt viel Frucht. „Neues sprosst auf, erkennt ihr es denn nicht“, sagt der Prophet Jesaja.
Auch das erlebe ich in unserem Land: Gott wirkt. Neues geistliches Leben in Gemeinden und kleinen Zellen, unter den jungen Leuten, im persönlichen Leben – ermutigende neue Zweige sprossen auf. Gemeinden beginnen mit neuen Gottesdiensten!
Klasse!
Ich mache Mut, verantwortlich, mutig, inspiriert und zukunftsorientiert zu leben! Wenn wir durch Jesus keine Hoffnung haben, wer soll sie dann vermitteln? Das göttliche Leben ist stärker als der gesellschaftliche Kahlfraß!
Erschienen in GB 2013/08
An Gottes Segen ist alles gelegen
Schon bei der Planung dieses Gemeindeausflugs war klar: hier ist es wichtig, dass es nicht regnet und das Wetter gut ist. Viele haben im Vorfeld gebetet: für das Wetter, für unsere Täuflinge, für das Miteinander, für Gottes Segen eben.
Über 220 Personen hatten sich angemeldet – eine ganze Menge. Als wir am Sonntag morgen einige Zeit früher ankamen, war schon fast alles fertig und vorbereitet. Im Innenhof des Gutes waren Bänke aufgestellt. Die Technik war auf dem Podium aufgebaut, die Atmosphäre war fröhlich und erwartungsvoll.
Isolde Flessa als Leiterin des Anwesens begrüßte uns auf dem Gut. Während des Gottesdienstes (er war zweisprachig, teilweise sogar dreisprachig), schien die Sonne, es war heiß, aber dank der aufgestellten Pavillons und Sonnenschirme konnte jeder, der wollte, im Schatten sitzen. Bei der Predigt ging es um die Witwe, die den Propheten Elisa in ihr Haus aufnahm. Lassen wir Jesus in unser Lebenshaus und in alle Zimmer? Lassen wir „das Prophetische“ in unser Haus?
Immer wieder kam ein sanfter Wind auf, für mich irgendwie ein Gruß Gottes – „Ich bin bei euch“. Und so war es auch den ganzen Tag über. Er war dabei.
Er war dabei bei der Taufe im See mit vier Täuflingen. Anfang des Monats waren einige von uns in Dietlhofen gewesen. Zu diesem Zeitpunkt konnte man sich vor der Mückenplage kaum retten. Insbesondere am See. Viele hatten sich deshalb vorsorglich mit verschiedenen Mitteln eingerieben. Aber die Plage hielt sich an diesem Tag sehr in Grenzen. Das war für mich ein Wunder und eine Gebetserhörung.
Er war dabei bei der Ehesegnung. B. und A., die schon über 25 Jahre standesamtlich verheiratet waren, wollten den Segen Gottes über ihre Ehe aussprechen lassen. Die Gutskirche war gefüllt von Menschen, die dabei sein wollten und das Paar zusammen mit den Ältesten segneten.
Er war dabei beim gemeinsamen Essen, bei den Gesprächen, bei den Spielen mit den Kindern, bei den Hof-Führungen, bei den Spaziergängen und beim Baden im See. Wenn man über das Hofgelände ging, konnte man in jeder Ecke Gruppen von Menschen sehen, die im Gespräch vertieft waren.
Und er war dabei, als wir wieder gemeinsam aufräumten, einer nach dem anderen sich verabschiedete und alle wieder gut zuhause ankamen. Hatte ich übrigens erwähnt, dass das Wetter traumhaft war?
Wie wäre der Tag gewesen ohne Gottes Gegenwart und seinen Segen? Ich kann es mir nicht vorstellen. Danke Herr für deinen Segen!
Gastbeitrag in meinem Blog, von CB
Wem folgst du?
Eine kleine Begebenheit am Rande unseres Gemeindeausfluges am 21.07.2013
Mal wieder nicht richtig zugehört und irgendwelchen „Winkbewegungen“ folgend, fand ich mich statt auf dem Parkplatz von Gut Dietlhofen, auf einer kleinen Straße Richtung Weilheim wieder. Nein, das kann doch nicht stimmen, wo findet denn nun der Gottesdienst statt? Und wo geht es zum Parkplatz? Es war doch alles super beschrieben und ausgeschildert. Schon am Ziel und doch nicht angekommen. Das ist fast ein bisschen typisch für mich. Gut, denke ich dann kehre ich jetzt einfach wieder um und schaue richtig! Irgendwo werde ich meine Geschwister an diesem herrlichen „Sommer-Open-Air-Tauf-Gottesdienst-Ausflugs-Sonntag“ schon finden.
Während ich so überlegte, sah ich plötzlich zwei Autos in das Gut hineinfahren. Super, die kenne ich, schnell umdrehen und ihnen nach! Aber was jetzt? Warum kehren sie denn wieder um? Was soll’s, ich schlage wieder einen forschen Bogen und folge ihnen. Ich hätte so gern gewusst, was die Spaziergänger sich gedacht haben, die mir einige Male ausweichen mussten. Raus aus dem Gut, rein ins Gut, dann wieder raus ;-)…
Aber dafür hatte ich keine Zeit, denn ich konnte eindeutig die Fahrer der Autos unserer FCG-M zuordnen und wollte ihnen unbedingt folgen. Trotz ihrer „sportlichen“ Fahrweise wollte ich „dranbleiben“.
Nach einiger Zeit begann ich zu verstehen, das ich hinter dem „Shuttle-Service“ zum Bahnhof fuhr. Unsere bulgarischen Geschwister kamen mit dem Zug aus München und sollten am Weilheimer Bahnhof abgeholt werden. Die beiden Fahrer begrüßten mich lachend und fanden es schon lustig, dass plötzlich noch ein Auto mit ihnen Richtung Bahnhof düste.
Irgendwie fand ich es jetzt auch amüsant, plötzlich am Bahnhof, anstatt auf dem Parkplatz in Gut Dietlhofen zu stehen. Nachdem dann eine große Truppe fröhlicher Bulgaren aus dem Zug stieg, freute ich mich, dass mein Auto gebraucht wurde. Es mussten sogar noch zusätzliche Autos angefordert werden.
Oft komme ich in Situationen in meinem Leben, wo erst alles klar ist und trotzdem kenne ich mich nicht mehr aus. Wie gut ist es, wenn ich weiß, wem ich folgen soll:
Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; (1.Petrus 2:21, Luther 1984)
Und er möchte uns, während wir ihm nachfolgen, immer mehr in seinen wunderbaren Dienst an Menschen hinein nehmen. So werden wir zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein.
Danke Herr, für diesen Tag auf Gut Dietlhofen. Danke, für alle, die am Sonntag dort „dienen“ durften und es noch tun. Danke, für Menschen wie Alfred Wenig, die ihren Besitz vererben, damit dein Reich gebaut wird!
Und danke Herr, für die „Täuflinge“ vom Sonntag und alle zukünftigen, die dir nachfolgen und damit den richtigen Weg eingeschlagen haben.
Danke Herr, für unsere Gemeinde, dass sie diesen Tag ermöglichte.
Gastbeitrag in meinem Blog, von CF
Taufe – wow!
Platzumgestaltung oder Herzensveränderung
An Freitag dieser Woche sind wir mit der Straßenkirche das erste Mal auf dem neugestalteten Harras. Dienstbeflissen weist die „blaue Dame“ der Stadt München unser Team an, zum Ausladen nicht auf den Harras zu fahren und macht uns „Stress“. Stefan kurvt mehrfach um den Platz herum. „Nein, hier geht es auch nicht“. Also schleppen wir alles vom Auto zum Platz. Sieben sind wir heute, da ist das kein großes Problem.
Die lange Bank vor dem großen gelben „M“ macht sich wirklich gut, finde ich. Die Sonne knallt heiß auf den Harras herunter, ein paar Kinder toben im Springbrunnen. Rechts von uns sind ein paare Aktivisten vom WWF, die versuchen Sponsoren zu finden.
Unser Team ist gut aufgestellt und geht auf die Passanten zu. Manche sind sehr offen, manche ablehnend. Auch heute können wir mit Menschen beten. Die Atmosphäre ist ganz anders, als am Partnachplatz. Schlüssel ist immer wieder, den persönlichen Zugang zu Menschen zu finden. An der Treppe zur U-Bahn komme ich mit vielen Leuten ins Gespräch. Ein Alkoholiker steht geschlagene zwei Stunden neben der Treppe und trinkt eine „Halbe“ nach der anderen… Auch das ist München.
Ein anderer „Aktivist“ erscheint mit seinem Plakat auf dem Platz. „Die Stadt hat hier viel Geld verpulvert. Wo ist das Grün?“ Er zetert laut, schimpft über nahezu alles, was am Harras neu ist und sammelt Unterstützungsunterschriften. Die lange Bank wäre eine totale Fehlkonstruktion, meint er. „Da stecken die Leute all ihren Müll rein und die Stadt muss ihn mühsam rauspuhlen.“
Wenig später setze ich mich für ein paar Minuten auf die Bank. Stimmt, da ist einiges an Müll reingesteckt. Ich gehe wieder zum Aktivisten hin. „Es braucht nicht nur Platzumgestaltung, sondern Herzensveränderung„, sage ich zu ihm. Wenn das Herz des Menschen keine Veränderung erlebt, schmeißt er den Müll überall hin. Der Aktivist wird nachdenklich. „Herzensveränderung kann durch Jesus geschehen.“ Ich verabschiede mich vom Aktivisten und denke über meine eigenen Worte nach. Herzensveränderung ist nicht nur für die anderen nötig. Auch bei mir, immer wieder neu.
Am besten ist, das nicht auf die lange Bank zu schieben…
Schön war’s auf dem neuen Harras.
Wahl 2013 – Politiker stellen sich den Fragen von Christen
Podiumsdiskussion am 18. Juli, 19 Uhr im Hofbräukeller München
Im Vorfeld der Landtags- und Bundestagswahlen lädt die Evangelische Allianz München zu einer Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener politischer Parteien ein. Zugesagt haben die Grünen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause, der stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende Karl Freller, der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Hacker und die SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen; außerdem wird sich Wolfang Baake, der Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz der Bundesregierung und des Deutschen Bundestags an der Debatte beteiligen. Im Zentrum sollen Fragen stehen, die Christen auf den Nägeln brennen – vom Schutz von Ehe und Familie bis zu Fragen weltweiter Gerechtigkeit. Die Moderation übernimmt der Hörfunkjournalist Hans-Joachim Vieweger. Beginn der Veranstaltung am Donnerstag, 18. Juli, die im Hofbräukeller am Wiener Platz (Innere Wiener Str. 19) stattfindet, ist um 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr), der Eintritt ist frei.
Die Evangelische Allianz München ist ein Zusammenschluss christlicher Gemeinden, Werke und Gemeinschaften, die sich durch ihren gemeinsamen Glauben und einen gemeinsamen Auftrag verbunden wissen. Zu diesem Auftrag gehören insbesondere missionarische Aktivitäten wie beispielsweise die Beteiligung an den ProChrist-Evangelisationen. Vorsitzender ist Pastor Siegfried Winkler von der Evangelischen Gemeinschaft Bogenhausen.





















