„Aufbruch“ – Royal Rangers Bundescamp 2014

„Aufbruch…“

„Das ist das Modell von IMG_2849aunserer Burg“. Mein Blick ist sofort gefesselt, als Manfred Knecht (Ravensburg), Bundeswart der Royal Rangers mir das Pappmodell für die zentrale Veranstaltungsarena des Royal Rangers Bundescamp 2014 zeigt. 16.000 Royal Rangers werden hier Platz finden. Die acht Türme wirken richtig mächtig,  kein Problem für die Royal Rangers. „Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht hat zugesagt, dass sie zur Eröffnung des Bundescamps kommen wird.“

Peter Lehmann, der sonst eher ruhig wirkende ehrenamtliche Bundesleiter der Royal Rangers, kommt richtig ins Schwärmen, wenn er über die Details des Camps vom 8.-15.8.14 in Neufrankenroda spricht. „Ja, unser Präses hat am Eröffnungstag keinen Termin“, sehe ich in seinem Online-Kalender. „Klar komme ich zur Eröffnung“, wird er später zusagen.

Vier intensive Stunden

Und so tauschen wir uns vier Stunden über die Royal Rangers-Arbeit in Deutschland aus, über Visionen („Nicht nur zahlenmäßig wachsen, vor allem auch in der Qualität des Dienstes“) und über die Herausforderungen, die mit der Arbeit verbunden sind. „In jedem Landkreis der Republik soll es mindestens einen Rangerstamm geben“, da sind sich die beiden Bundesleiter einig. 60% der Stämme gehören zu BFP-Gemeinden, 40% zu befreundeten Gemeinden. 17.300 Ranger sind es jetzt, 20.000 sind das nächste Ziel.

 Zentrale in Winterbach

Die Zentrale in Winterbach wirkt so, als ob sie extra für die Rangers gebaut worden ist. „Nein, die Räume haben wir nur gemietet“, lacht Peter. Aber die Arbeitsbedingungen sind ideal. Es gibt ausreichend Platz für die agile Bundesverwaltung, ein Besprechungsraum aus Glas ist in der Raummitte. „Und hier wird unsere Zeitschrift versandt“ – mit Rolltor zur Anlieferung.

Einladung zum Pastorencamp

Nach vielen Detailpunkten landen wir wieder beim Thema „Bundescamp“. „Wir laden alle Pastoren herzlich ein, ihre Stämme auf das Bundescamp zu begleiten. Und wer nicht die ganze Zeit kommen kann, der soll zum Pastorencamp kommen“.

Meine Gedanken gehen zurück zum Bundescamp 2005. Damals war ich nur am Besuchstag dabei, der mich tief beeindruckt hat. „Petra und ich sind in Neufrankenroda dabei.“ Meine Frau nickt sofort und heftig, ohne dass wir uns abgesprochen haben. Gerne werde ich das Pastorencamp mit leiten. „Die Royal Rangers als evangelistische Arbeit“ soll eines der Themen vom 10.08. ab 18 Uhr bis zum 12.08. um 13 Uhr sein. Daneben Erfahrung pur des prallen Rangerlebens, incl. Abendveranstaltung in der „Burg“. „Und wer nicht im Zelt schlafen kann, für den haben wir andere Möglichkeiten,“ meint Manfred, der die Fäden für das Camp fest in erprobten Unternehmerhänden hält.
Begeistert fahren wir nach München zurück. Es ist wirklich klasse, dass wir die Royal Rangers haben!

Infos:  bundescamp.de und royal-rangers.de

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Nordkorea

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Foto Quelle: idea

Das Säbelrasseln in Nordkorea geht weiter. Fast täglich kann man in den Nachrichten etwas über das Land lesen, hören oder sehen. Machthaber Kim provoziert, so lese ich, den südkoreanischen Nachbarn. Die Menschen dort lassen sich, so lese ich weiter, davon kaum beeindrucken.

Das Land soll schon in der Lage sein, Atomraketen abzufeuern. Die Kriegsgebärden erinnern sehr an Aktionen, die auch andere Diktatoren in der Geschichte unternommen haben.

Am Anfang des Jahres hatten wir in der FCG-M den klaren Impuls, dass wir für dieses Land, das auf dem Weltverfolungsindex von Open-Doors wieder den ersten Platz eingenommen hat, beten sollen. Das haben wir immer wieder getan, erst letzten Sonntag.

Gott hat sich immer wieder als Herr der Geschichte erwiesen. Das haben wir in Deutschland nicht nur einmal erlebt. Die Wiedervereinigung ist ein dramatisches Beispiel, was mir in dieser Hinsicht vor Augen steht. Das ist auch Korea nicht unmöglich.

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Foto Quelle: AVC

Beten wir aber vor allem weiter für die verfolgte Gemeinde in Nordkorea und die südkoreanischen Christen, dass sie sich in dieser Phase im Gebet und praktisch unter der Führung Gottes auf das vorbereiten, was in den nächsten Jahren auf sie zukommen wird. Ich freue mich, dass wir durch unser Gebet in der FCG-M daran Anteil nehmen dürfen. Am Rande sei erwähnt, dass jemand aus dem Freundeskreis unserer Gemeinde beruflich in dieser Woche nach China gereist ist und an die Grenz zu Nordkorea muss. Auch wenn das namentlich unerwähnt bleibt, dürfen wir im Gebet mit daran denken.

In Russland traf ich E. aus Kuba. E gab mir ein paar Videos aus ihrer Gemeinde. Die Gemeinde Jesu erfreut sich in Kuba einer guten Entwicklung. Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, dass menschliche Machthaber, die ihre Nationen unterdrücken oder in menschliche enge Korsetts zwängen, die dynamische Ausbreitung des Evangeliums NICHT verhindern können.

Außergewöhnlich.

IMG_1101aWow, was für ein (Karfrei)-Tag!

Außergewöhnliche, ungeplante Begegnungen, super Wetter, viele Eindrücke – und abends noch ein genialer Gottesdienst in einer Moskauer Gemeinde. War nicht lange geplant, der Pastor hatte mich am Donnerstag spontan eingeladen und die Gemeinde zusammengetrommelt…

„Himmlische Planung“. Ich bin begeistert.

Nächtliche Gebetstour durch Moskau

IMG_1023aNächtliche Gebetstour 22:00-24:00 mit dem Auto (ca. 80 km!) durch Moskau, während im Reha-Zentrum das Team parallel betet.

Drei (plus eins) Erkenntnisse:
1. Die Russen beten selbst im Auto wie die Weltmeister
2. Kilometerlange Staus selbst um Mitternacht.
3. Diese Stadt ist ein Mega-Koloss. Wir sind nur wie ein „Tortenstück“ umfahren.

plus 1: Es ist toll hier zu sein.

Back to the US… (can’t write this!)

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Moskau. Kalt. Sonne. Schnee. Russland hat mich wieder, zum 9. Mal. I love this country… Diese Reise ist nicht sehr intensiv geplant, ich bin einfach mal hier und schaue, was sich so ergibt.

Das liebe ich und genieße es, wenn ich mich so den Herausforderungen stellen kann.

Trostberger Frühlingsgrün

tro01Es ist die erste Regionaltagung in der BFP Region Bayern-Süd mit der neuen Regionalleitung: „Wir sind alle etwas aufgeregt„, bekennt Robert Tomaschek, gastgebender Pastor der „Christlichen Freikirche“ in Trostberg und Beisitzer in der Regionalleitung. „Unser Gott ist ein verändernder Gott, dessen Herrlichkeit wir erleben dürfen. Das habe ich in der letzten Zeit immer wieder erlebt.“ Jörg Delekta leitet als neuer Regionalleiter souverän seine erste Tagung. Eine erwartungsvolle Spannung liegt über dem Raum, denn als Gastsprecher ist Präses Johannes Justus angesagt. Richtig schön ist dieser Raum geworden. Seitdem wir das letzte Mal vor einem Jahr hier waren, hat die Gemeinde das Gebäude erwerben und renovieren können.

Nicht nur das Design der Gemeinde auf den Werbetafeln, gehalten im dezenten Frühlingsgrün, ist neu und frisch, auch die Regionaltagung ist von Frische, Inspiration und Vorwärtsdrang gekennzeichnet.

tro02Glaube schafft Tatsachen. Mit unserem Gott können wir über Mauern springen, aber die Mauern sind vor allem in unseren Köpfen.“ Präses Johannes erlebt ein warmes Willkommen hier im östlichen Teil von Bayern-Süd und steigt ohne große Umschweife in sein Thema ein. „Gott will dich rausholen aus deiner gewohnten Umwelt! Du musst selbst den sichersten Ort verlassen – und das ist der Mutterleib. Gott holt dich raus, damit du etwas bewegen und verändern kannst.“ Der Präses erzählt sehr persönlich von seinen Erfahrungen, die er in seinem Leben gemacht hat. Er spricht auch über seine Schwachpunkte, Zweifel und Ängste, seine Herausforderungen. Aber dann kommt er zurück zu seiner Kernaussage: „Jedes Mal, wenn wir zum Herrn schreien, dann tut er etwas. Wir dürfen das erwarten, wenn wir im Gebet zu Gott kommen.

Wir wollen im Glauben neue Tatsachen schaffen. Aber dafür müssen wir das Verhaltensmuster, ‚Gehorsam zu Gott‘, bei uns aufbauen und stärken. Perspektivlosigkeit ist nicht vom Himmel inspiriert.“ Der Präses wird eindringlicher und betont, dass der BFP seine Berufung als Geistesbewegung leben muss.

Und dann spricht er über sein Erbe, wie sein Vater, selbst Baptistenprediger, ihn mit prophetischem Weitblick gesegnet hatte: „Die Gemeinden, in denen du dienst, werden über die Zeit deiner Anwesenheit hinaus Segen erleben„. Er lenkt den Blick weg vom Sichtbaren. „Lass los“, sei eines seiner Lebensgeheimnisse. „Es ist nicht meine Gemeinde, es ist Gottes Gemeinde.

tro03Bayern ist im März auf der Agenda des Präses. Am vergangenen Samstag war Johannes in Bayern Nord. Auch Regionalleiter Helmut Schlicht gibt per eMail ein sehr positives Feedback von dieser Regionaltagung.

Nach der Segnungszeit tritt die neue Regionalleitung BAS in Aktion. „Für Bayern-Süd: 77 gesunde gesellschaftsrelevante Gemeinden bis 2025!„. Es ist wie eine Art „Regierungserklärung“, die Regionalleiter Jörg mit seinem Vorstand den Anwesenden präsentiert. Ich blicke zu Johannes hinüber und unsere Blicke verständigen sich hocherfreut: vieles klingt nicht viel anders als das, was uns im Bundesvorstand für den ganzen Bund bewegt. Was beeindruckt: es kann nur „höhere Absprache“ vorliegen, denn natürliche gab es nicht.

Stärken kirchliche Feiertage den Glauben?

Weihnachten, Ostern und Pfingsten sind die wichtigsten christlichen Feste, die zugleich als arbeitsfrei gesetzlich geschützt sind. Initiativen versuchen immer wieder, auch den Buß- und Bettag als solchen Feiertag wieder-zubeleben. Doch was zählen diese Tage wirklich in unserem Volk? Helfen sie, den christlichen Glauben zu stärken, oder dienen sie vor allem dem Vergnügen?

IDEA hat das Thema als Pro- und Kontra – Diskussion aufgegriffen. Die Redaktion hatte mich gebeten, die Kontra-Position zu formulieren.

IDEA-Artikel
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Kirchliche Feiertage stärken dramatisch das Verkehrsaufkommen – besonders die mehrtägigen. Ganz Deutschland ist auf der Straße – gefühlt auf jeden Fall. Verwandte besuchen, in die Berge, ans Meer, Mallorca, Kreuzfahrt … Herrlich, wozu sich Feiertage eignen.

Schon am Jahresanfang wird nach Brückentagen
zwecks optimaler Erholungsplanung Ausschau gehalten. Kirchliche Feiertage stärken die christliche Kultur. Aber den Glauben stärken sie aus sich selbst heraus nicht. Es kommt ganz darauf an, was man daraus macht. Nutze ich den Feiertag zu dem, wozu er einmal gedacht war, dann durchaus. Aber tun wir das? Zu Weihnachten jubelt man amtskirchlicherseits meistens über den „guten Gottesdienstbesuch der Gläubigen“. Aber um wie viel „Glauben“ geht es an Feiertagen wirklich? Sind wir doch ehrlich: Wirklich wegweisende, verändernde geistliche Impulse gehen von kirchlichen Feiertagen in der Regel nicht aus, weil der Fokus anders gesetzt ist.

Säkularisierte Menschen genießen einen weiteren „freien Tag“, den sie für ihre persönlichen Lebensschwerpunkte nutzen, viele Christen übrigens auch. Im „sonntagsverkaufsoffenen“ Schweden beispielsweise erfreut sich der gelb-blaue Möbelriese sonntags besonders lebhaften Zuspruchs. Man könnte doch auch in den Gottesdienst gehen? Ja, man könnte, aber man tut es nicht. Vor 1995 schrieb mancher spaßeshalber den Buß- und Bettag mit „3 T“ – ein ehrliches Bekenntnis.

Andererseits stelle ich keineswegs den Wert von christlichen Feiertagen infrage. Würden wir sie streichen, hätte der moderne Mensch kaum noch Orientierungs-, Anknüpfungs-
und Ruhepunkte. Das wäre fatal.

Stärkung des Glaubens geschieht durch geistbewegte Predigt und persönliche Erfahrung mit Jesus. Und die ist jeden Tag möglich.

(up)

 

Mein Nachfolger – ein toller Mann!

Guten Abend aus dem verschneiten München!

Ich habe die Freude und Ehre euch bekanntzugeben, dass Jörg Delekta heute als mein Nachfolger im Dienst des BFP Regionalleiters BAS bestätigt worden ist. Die Bestätigung erfolgte auf der Regionalkonferenz in Moosburg mit großer Mehrheit gemeinsam mit einem von ihm vorgeschlagenen Regionalleitungsteam.

Gleichzeitig sind wir dankbar für einen inspirativen Dienst von Pastor Dr. P. (Vietnam/USA), der unsere Herzen berührte.

Ich bedanke mich bei der ganzen Region BAS für acht für mich sehr schöne und erfüllende Jahre, die ich euch als Regionalleiter in dieser „einmaligen“ Region dienen durfte. Ihr seid echt klasse!

Jörg, dir wünsche ich für deinen Dienst Gottes reichen Segen und viel Freude mit den Geschwistern und Gemeinden!

Nobelpreis für Physik an Quantenphysiker

Freude bei den Aufdemhoffs über die heutige Nobelpreis-Nachricht aus Stockholm. Die Quantenphysiker Haroche und Wineland sind für ihre Arbeit mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik ausgezeichnet worden. Sie arbeiten damit an den Grundlagen für einen zukünftigen Super-(Quanten)-Computer.

Sohn Manuel forscht als Doktorand am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München-Garching an einem verwandten Projekt und hat das Haroche-Labor in Paris vor wenigen Wochen besucht.

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