Aussendungsfeier beim TSE: Berufung leben

Meine Gedanken gehen fast 40 Jahre zurück und Dankbarkeit erfüllt mein Herz: Damals saß ich hier – und wurde vom Theologischen Seminar Erzhausen, zu der Zeit noch BERÖA, ausgesandt in meinen ersten Dienstort. „Ich bin ein Beröaner“, das hatte sich als geflügeltes Wort eingeprägt. Ich sage das gerne.

Vor mir sitzen an diesem sommerlich heißen Nachmittag neun weitere Abgänger und Abgängerinnen unseres Seminars. „Wir dürfen uns noch Beröaner nennen“, betont Rachel, die Klassensprecher und der lachende „Farbtupfer“ der Klasse in in einer überschwänglichen Lobrede, in der sie wortreich, differenziert und ohne ein schriftliches Konzept das TSE, die Geduld der Lehrer und besonders jeden einzelnen ihrer Kommilitonen lobt. „Die Namensänderung kam erst während unserer Zeit.“

„Bleibe nicht auf halbem Wege deiner Berufung stecken, sondern lass dich immer wieder neu inspirieren, in Neues aufzubrechen“, ermutige ich die Absolventen in meinem „Impuls aus der BFP-Bundesleitung“, zu dem ich heute hier bin. Besonders spannend finde ich es, die Verschiedenheiten der Persönlichkeiten und der Berufungen kennenzulernen. Neben der wertschätzenden Zeugnisübergabe wird viel Raum dafür gegeben, aus dem Alltag der Studenten zu berichten, die einzelnen Charaktere der Studenten zu beschreiben und ihre Berufung wertzuschätzen.

Seminardirektor Johannes Schneider ist begeistert über seine junge Truppe, die hier vor ihm steht. Er spricht ihnen Mut zu und dankt ihnen, dass sie trotz Corona bedingten Einschränkungen drangeblieben wären und nicht aufgegeben hätten, auch wenn viele Unterrichtseinheiten nur digital möglich gewesen wären. Besonders berührt ihn, dass sein eigener Sohn mit zu den Abgängern zählt, der in der Ecclesia-Kirche in Frankfurt den Kindern dienen wird. Das fällt auf: Etliche Abgänger werden als „Kinderpastoren“ in Kirchen unseres Landes tätig sein.

„Ab September werden über 300 Auszubildende in der BFP-Ausbildung eingeschrieben sein“, erklärt Johannes Schneider mir am Rande des Nachmittags. Die verschiedenen Bereiche der BFP-Ausbildung erfreuen sich großer Beliebtheit, weil es nicht nur ein Modell des Ausbildungsweges gibt, sondern sich dieses maßgeschneidert auf die Situation des Kandidaten anpassen lässt. Besonders zugelegt hat auch das modulare Studium, das – wie das Vollzeitstudium – zu einem BA-Abschluss führt. (up)

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Präses J. Justus besucht das Bundescamp der Royal Rangers

Am Donnerstagnachmittag hat unser Präses Johannes das Bundescamp der Royal Rangers in Gotha besucht. Gemeinsam mit seiner Frau Irene und Vizepräses Frank sprach er in einem Treffen mit allen Ressortleitern des Bundescamps diesen den Dank des BFP für die geleistete Arbeit, allen Einsatz und das Herz, das die Mitarbeiter in das Camp investiert haben. Anschließend gab es einen Fototermin vor der Kulisse des Camps.
„Immer wenn ein Mensch zu Christus findet, berührt der Himmel die Erde. Das ist hier auf dem Camp tausendfach geschehen“, setzte unser Präses in seiner kurzen Ansprache im zentralen Campbüro auf das, was ihm freudig berichtet worden war. Er hob von seiner Seite die gute Zusammenarbeit der Leitung der Royal Rangers mit dem Vorstand des BFP hervor.
In einem kleinen Rundgang hatte er sich ein eigenes Bild vom Camp gemacht. „Mir kommen wirklich die Tränen der Freude, wenn ich sehe, was ihr hier geleistet habt und welche Auswirkungen das hat.“

Kleine Abkühlung

Am Freitag hatte es vom Wetter her eine kleine Abkühlung durch kurze Regenschauer gegeben, was hochwillkommen war, denn die Hitze der letzten Tage hatte für das Campleben erhebliche Herausforderungen mit sich gebracht. Wenn man bedenkt, dass auf dem Campgelände etwa 4000 Lagerfeuer unterhalten werden, dann kam der Regen genau zur rechten Zeit, denn sonst wäre womöglich die Waldbrandgefährungsstufe hochgesetzt worden, was Feuer unmöglich gemacht hätte. Mittlerweile scheint in Gotha wieder herrlich die Sonne.

Erfüllt sein

Abends ging es dann im „Makan“ (das ist die Arena, wo alle Teilnehmer zusammenkommen) unter dem Motto „Erfüllt sein“ um die Kraft des Heiligen Geistes für jeden Pfadfinder und Mitarbeiter. Peter Lehmann veranschaulichte das, indem er sich voll in den Kanal von Venedig in der Bühnendekoration stürzte. „Lade den Heiligen Geist ganz in dein Leben ein, gib dich ihm ganz hin und wate nicht nur ein wenig im Wasser herum“, forderte er die Royal Rangers auf. Der Abend schloss mit einer intensiven Lobpreiszeit für die älteren Pfadfinder. Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen dieser Thementag haben wird. (up)

Mehr Infos zum Bundescamp unter bfp-aktuell.de, bundescamp.de, auf Instagram, Facebook oder Youtube.

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Starkes Bundescamp der Royal Rangers in Gotha-Boxberg

In unserer „Jurte auf Rädern“ staut sich die Hitze, die Solaranlage funktioniert brillant: Wir sind auf dem Bundescamp der Royal Rangers in Gotha. „Viel trinken, achtet auf Sonnenschutz!“, ermahnt unser Stammleiter Marcel die Kinder im Ostbereich des Camps, auch liebevoll „Wüste Gotha“ genannt, da die frischgerodete Fläche sehr staubig ist. Aber der nahe Waldrand ist der große Bonus dieses Bereiches: Viel Schatten und starke Bäume für die Hängematte.

Unser Wohnmobil steht an einem Ende des Campgeländes, die „Stadt“ unseres Stammes, bei dem wir im Campleben dabei sind, am anderen. Unser Fahrrad ist Gold wert, die Kilometer häufen sich. Heute am Besuchertag sind etwa 5000 Menschen zusätzlich zu den 16.400 Teilnehmern da. Durchkommen ist schwierig. Die Zapfstellen und Wassertanks sind umlagert. Mehrmals täglich fülle ich meine Trinkflasche.

Geistlich stark

Die geistliche Dichte der Abendveranstaltungen ist neben einem perfekten Programm herausragend. Starke Predigten, die auf den Punkt gebracht sind. Kinder und Jugendliche treffen Entscheidungen. Die Struktur der Stämme und Teams ermöglicht, dass jeder einen Ansprechpartner hat, nicht nur in praktischen Fragen. Im „Soli-Deo-Gloria-Dom“ mit Anbetung, Segnung und Fürbitte haben wir während unseren Dienstzeiten Hochbetrieb. Immer wieder kommen gebetssuchende Kinder und Mitarbeiter und bitten um (prophetisches) Gebet.

Das Seminar von Petra und mir über die Gaben des Heiligen des Heiligen Geistes trifft auf sehr großes Interesse. Am Ende bieten wir prophetisches Gebet an und ermutigen dazu. Die Reaktionen sind stark! Hier ist eine junge Generation, die Hunger nach dem Wirken das Heiligen Geistes hat. Das macht Mut.

Pastorencamp gut besucht

Etwa 200 Pastoren und Leitungspersonen sind der Einladung zum Pastorencamp von Montag bis Mittwoch gefolgt. Neben dem Spanferkelessen und dem Eröffnungsabend im Makan ist ein inhaltsstarkes Programm für die Leiter vorbereitet: Welche Erfolgsfaktoren gibt es für eine Rangerarbeit in der Gemeinde? Wie kann der missionarische Auftrag mit dem Tool der Rangerarbeit umgesetzt werden? Wie kann ein Stamm gegründet werden? Das Interesse ist enorm, die Inspiration ebenso. Die RR-Bundesleitung gebührt hoher Respekt für den Schritt des Glaubens, den sie mit diesem Camp gegangen sind.

Das Angebot erschlägt fast…

Unzählige Markt- und Spielstände laden zum Verweilen, zur Aktion oder zum Verzehr ein. So bilden sich fast regelmäßig lange Schlangen, weil jeder teilnehmen oder kaufen möchte. Ich bin von der Kreativität und Präzision, mit der hier vorbereitet wurde, begeistert und „erschlagen“ zugleich, weil es unmöglich ist, das ganze Angebot zu erfassen.

Am Eröffnungsabend bin ich Teil des Programms und bekomme das Leben auf der „Backstage“ mit. Hier wuselt es nur von Mitarbeitern und Akteuren, die ihre Aufgabe mit Hingabe und auch hoher Professionalität ehrenamtlich wahrnehmen.

Einfach klasse, das Bundescamp! Auch der Landrat merkt das und heißt die Ranger quasi mit einer Dauereinladung willkommen. Ich bin froh, dass ich die ganze Zeit auf dem Camp dabei sein darf. Gerade ruft Bundesleiter Peter Lehmann mich an: Unser Präses Johannes ist da. Na, dann sende ich diesen Artikel ab und schwinge mich mal auf mein Fahrrad… (up)

Mehr Infos zum Bundescamp unter bfp-aktuell.de, bundescamp.de, auf Instagram, Facebook oder Youtube. Einfach nach Royal Rangers suchen.

(up)

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Unsere Reise nach Israel im Sommer 2022

Es war einmal mehr eine gigantische Zeit, die wir in diesem Jahr in Israel hatten. Sehr kurzfristig geplant empfanden wir es als inneren Auftrag, dieses Land wieder zu besuchen.

Obwohl wir keine außergewöhnlichen Termine wahrgenommen haben, waren wir immer wieder „zur rechten Zeit am rechten Ort“.

So sind wir dankbar für die fast drei Wochen, die wir in dem von uns geschätzten und geliebten Land sein zu können. Es war der siebente Aufenthalt von uns in Israel.

Hier unser kleines Fotoalbum

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BFP SpiritCon in Hamburg

„Die Dynamis Gottes, der Heilige Geist ist uns zur Erfüllung des Auftrages gegeben, den Jesus uns gegeben hat.“ Daniel Dallmann, Bundesschatzmeister des BFP, nicht nur für die Zahlen zuständig, sondern ein Mann des Heiligen Geistes, bringt es auf den Punkt. Lässig gekleidet, weiße Sneakers, nimmt er die Zuhörer in der sehr gut besetzten ELIM mit in sein Herzensanliegen: Wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes.

SpirtCon in der ELIM Kirche in Hamburg. Matthias C. Wolf, leitender Pastor der Gemeinde, heißt die Besucher willkommen. Er will wissen, wer denn nicht aus der ELIM komme. Viel Hände gehen hoch. Ja, viele sind aus der Region und den Nachbargemeinden gekommen. „Das ist eine Veranstaltung des BFP“, betont er. Man habe die Konferenz schon seit zwei Jahren geplant, musste sie aber immer wieder verschieben: Corona eben. Und so ist der Hunger entsprechend groß. Gemeinschaft, aber – und vor allem – das Wirken des Heiligen Geistes.

Souverän übernimmt Matthias vom Lobpreisteam die Versammlungsleitung, öffnet den Raum für den Geist. Gemeinsames Gebet im Geist, Gesang in Sprachen, prophetische Gaben, alles ist bereits am Eröffnungsabend in Kraft und Vielfalt vorhanden.

Ohne dass es komisch wird

Daniel Dallmann geht in seiner Predigt auf den Heiligen Geist, sein Wesen und Wirken ein. „Wir glauben, dass er unter uns wirkt, ohne dass es komisch wird.“ Dafür schafft er durch seine Predigt eine super Grundlage, spricht viel aus persönlicher Erfahrung und ermutigt, die Gnade in den Wirkungen des Heiligen Geistes zu erleben. Dann kommt er konkret zum Sprachengebet. „Gott rührt unser Sprachzentrum an, der Bereich unseres Lebens, mit dem wir am meisten in Kontakt mit anderen treten.“ Hier soll die Kraft des Heiligen Geistes wirksam werden. Und er ist auch davon überzeugt, dass dieses Wirken auch Menschen ohne Glaubensbeziehung berühren kann. „Eine Künstlerin unserer Gemeinde, Tanja Bürgelin-Arslan, hat in Basel auf einer Ausstellung eine Kunstinstallation zum Thema Gebete der Welt, Sprachengebete gemacht und dort Aufnahmen von Reden in Sprachen (Zungen) ablaufen lassen. Viele Besucher der Ausstellung waren berührt und standen weinend vor dem Kunstwerk“, berichtet er.

Sprachengebet hat eine starke Kraft. Und so ermutigt er, das zu praktizieren, es zu suchen und sich dafür segnen zu lassen. Ein großes Ministry-Team steht zum Schluss des Gottesdienstes bereit, um segnend zu beten. Trotzdem stehen die Gebetssuchenden Schlange.

Welche ein klasse Auftakt für die SpiritCon in Hamburg. Bis Donnerstag geht sie noch. (up)

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Statistik: BFP weiterhin auf Wachstumskurs

Der Vorstand des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden hat sich zu seiner Jahresklausur in Konstanz getroffen. Bei der dreitägigen Klausur wurden u. a. aktuelle Themen besprochen, die Entwicklung des Bundes analysiert und daraus abgeleitet, die Weichenstellungen für die kommenden fünf Jahre geplant.

Der Generalsekretär des Bundes, Peter Bregy, stellte während der BFP-Vorstandsklausur die Ergebnisse der Statistikabfrage vor. Der BFP konnte sowohl bei der Anzahl der Mitglieder wie auch bei den Gemeinden eine Steigerung verzeichnen. „Es ist erstaunlich! Wir haben zwar eine leichte Abschwächung des Wachstum, aber ein deutlichen Zuwachs an Mitgliedern.“ Die Anzahl der Mitglieder ist von 62.872 im Jahr 2019 auf 64.807 im Jahr 2022 gewachsen.

Für ihn liegt der Grund vor allem darin, dass die Gemeinden sich mit viel Kreativität den Herausforderungen der Corona-Pandemie gestellt und nicht nachgelassen haben, Menschen mit dem Evangelium von Jesus Christus bekannt zu machen. Das zeigt sich auch in der Anzahl der Taufen – für 2021 wurden 2.294 von den Gemeinden gemeldet. Das sei zwar ein leichter Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018, aber dieser ist wegen den Corona-Beschränkungen gut nachzuvollziehen.

Zahl der Gemeinden gestiegen

Die Zahl der Gemeinden ist von 838 auf 872 gestiegen. Das liege vor allem daran, so der Generalsekretär, dass neben der Aufnahme von unabhängigen Gemeinden in den letzten beiden Jahren 30 neue Gemeinden bzw. Standorte gegründet wurden: „Der BFP hat sich stark dem Thema der Gemeindeneugründung verschrieben. Der Vorstand ist hier eindeutig positioniert und siedelt das Thema ganz hoch an. Das hat eben nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig seine deutlichen Auswirkungen.“

Besucherzahl wächst, aber verschiebt sich

Die Gesamtbesucherzahl habe ebenso ein Wachstum um 20.000 auf 117.453 Personen erlebt. Erstmalig wurde bei den Gemeinden eine Mischform von Präsenz- und Onlinebesuch abgefragt. Viele Gemeinden haben während der Corona-Zeit gut angenommene Streaming-Angebote aufgebaut. Diese schlagen in der Statistik mit etwa 1/3 der Besucherzahl zu Buche.

Die Zahl der erreichten Kinder sei mit 21.696 um etwa 3.000 deutlich niedriger als bei der letzten Abfrage. Im Bereich der Angebote für Kinder und Jugendliche hatten Gemeinden besonders mit den Auswirkungen der diversen Lockdowns zu kämpfen.

Große Dankbarkeit

Der BFP-Vorstand ist dankbar für diese Entwicklung, zeigen die Zahlen doch, dass die Mitgliedsgemeinden relativ gut durch die Corona-Krise gekommen sind. Präses Johannes Justus dankt dem Generalsekretär und seinem Team für die sorgfältige Arbeit. (up/da)

Laudatio zum Abschied von Bernhard Röckle

Im Rahmen der BFP-Vorstandsklausur wurde Bernhard Röckle in der vergangenen Woche als Vorstandsmitglied und als Vizepräses im BFP im Rahmen eines kleinen Grillfestes feierlich verabschiedet. In seiner Würdigung für Bernhard betonte Vizepräses Frank Uphoff dessen weites Herz für Menschen und seinen Einsatz für am Rande stehende Menschen und Gruppen.

Anlass des Ausscheidens aus dem BFP-Vorstand ist, dass Bernhard den Vorsitz des Vorstands der Volksmission an Stefan Striefler abgegeben hat. Bei der Vorstandswahl der Volksmission im März diesen Jahres hatten beide vereinbart, dass im Falle einer Wahl Bernhard in die Rolle des stellv. Vorsitzenden geht und Stefan im Wechsel die Rolle des Vorsitzenden übernehmen würde. Dies war dann von der Delegiertenversammlung auch so bestätigt worden. „Du klebst nicht an Positionen. Du hast in der Volksmission ein hohes Vertrauen genossen und hast trotzdem Weitblick gezeigt und die Staffel an die jüngere Generation weitergeben. Das hat meinen hohen Respekt!“, so die Laudatio.

Hirte für die Gemeinden

In seiner weiteren Würdigung hob Frank Uphoff besonders seine Rolle für die Gemeinden hervor: „Du bist ein echter Hirte, der sich um die Bewegung der Volksmission gekümmert hat und das auch weiterhin tut. Dabei besuchst du nicht nur die „Mega-Gemeinden“, sondern bist auch für die kleinen Gemeinden da. Danke, dass du dich liebevoll um die Gemeinden und Menschen gekümmert hast! Dabei liegen dir auch besonders die Gemeinden aus anderssprachigem Hintergrund auf dem Herzen. Du bist ein Verteidiger und Förderer des Lebens, insbesondere der Benachteiligten. Du hast dich mit Begeisterung und Großzügigkeit für die Aufgaben und die Menschen eingesetzt, die dir am Herzen liegen. Das hast du vor Ort in der Gemeinde getan, wie auch hier in unserer Runde. Das fällt nicht nur mir auf, sondern auch anderen Menschen.“

Entwicklung der Volksmission

Ebenso wurde die Entwicklung in der Volksmission gewürdigt: „Wenn ich sehe, was sich in der Volksmission neu entwickeln konnte, wie ihr Veränderungen bei euren Konferenzen vorgenommen habt, dann zolle ich dir Respekt, dass du schützend deine Hand über Entwicklungen gehalten hast und die junge Generation hast gestalten und wirken lassen.“
Im Vorstand des BFP hat Bernhard sich besonders um die Arbeit unter Geflüchteten gekümmert und hier die Verbindungen gestaltet. Diese wurde besonder vom Präses Johannes Justus mit Dank betont.

Fitnesskorb vom Bundesschatzmeister

Bundesschatzmeister Daniel Dallmann dankte Bernhard für seinen Dienst und überreichte einen Fitnesskorb, der einen entsprechenden Gutschein enthielt.

Voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und mit bewegte, Herzen richtete Bernhard einige Worte an die Vorstandsrunde und zeigte sich sicher, dass die gemeinsame Arbeit mit Stefan im Segen weitergehen werde. (up)

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BFP-Vorstandsklausur in Konstanz: Gastfreundschaft par excellende in der Hillsong-Church

Vorstandsklausur in Konstanz: Gastfreundschaft par excellence

„Danke, dass ihr unseren Gemeinden in Deutschland dient. Wir haben es geliebt, euch bei uns zu haben!“ Mit diesem Satz schließt das kleine Programmheft, das von der Hillsong Church in Konstanz anlässlich der Jahresklausur des BFP-Vorstands erstellt worden war. Der Vorstand ist mit 14 Personen in dieser Woche für drei Tage an den Bodensee gekommen.

Auf meinem Zimmer finde ich ein Tütchen mit kleinen Willkommensgeschenken. Dabei ist eine handgeschriebene Karte, unterschrieben von Joana und Freimut Haverkamp, Lead-Pastoren von Hillsong. Freimut ist als „Hinzugerufener“ Teil des BFP-Vorstand. Sie haben die Klausur für den Vorstand mit ihrem Team liebevoll und detailreich vorbereitet. Klasse! Auf der Karte findet sich ein persönlicher Eindruck für mich: „Wir haben unser Gebetsteam ermutigt, für den Vorstand zu beten. Dabei haben wir folgendes Wort für dich erhalten …!“ Wow! Es passt, mich spricht das sehr an, was ich auf der Karte lese. Welch ein Start für diese Klausur.

Dieser starke Ausdruck von Gastfreundschaft zieht sich im Großen und in Details durch die ganze Klausur, die den Schwerpunkt des Rückblicks und der Dankbarkeit für 10 Jahre gemeinsame Arbeit unter der Leitung von Präses Johannes hat. Neben den Phasen von Feiern und Genießen arbeitet der Vorstand einige wichtige Themen ab. Aber dazu später in Detailberichten mehr.

Dienst im Heiligen Geist

Die Klausur startet mit einer Andacht von Vizepräses Frank, der den Vorstand anhand von Apostelgeschichte 8 ermutigt, den apostolischen Auftrag, der dort beschrieben wird, neu zu sehen. Diesen skizziert er damit, den Dienst der Gemeinden durch das zu ergänzen, was in der Lokalgemeinde nicht ausgeprägt ist oder gar fehlt. Hier legt er besonders die Betonung auf die Vermittlung der Erfahrung mit dem Heiligen Geist, wie in Apg. 8 beschrieben. Geistestaufe, Gaben des Geistes, Freiheit im Heiligen Geist sind ihm ein besonderes Anliegen. Er ermutigt den Vorstand den Dienst im übernatürlichen Bereich weiter auszubauen.

Der zweite Tag der Klausur beginnt mit einer Führung durch den Campus der Hillsong Church. In dem alten Fabrikgebäude, das liebevoll gestaltet ist, werden wir mit Latte und Cappuccino empfangen. „Wir brauchen unbedingt ein neues Gebäude“, erklärt uns Freimut, weil alles viel zu klein sei und man null Parkplätze habe. Der Rundgang ist trotzdem sehr beeindruckend. Hier lebt Gemeinde vor Ort.

Campuspastor Elias, der für den Transfer zwischen den Locations sorgt, kommt ursprünglich aus der Schweiz von der „Bewegung plus“. Er gibt mir in persönlichen Gespräche viele Einsichten, wie er seinen Dienst als Campuspastor versteht und welche Schwerpunkte er setzt.

Das Setting, die Klausur des Vorstands mit starkem Bezug zu einer lokalen Gemeinde durchzuführen, ist wirklich eine spannende Kombination. (up)

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UKRAINE: Großartige Hilfsbereitschaft der Velberter

Erster LKW am Montag gestartet, am Mittwoch geht der zweite

Auf eine überaus große Resonanz ist die Hilfsaktion der Christus Gemeinde Velbert und ihrer Stiftung Leuchtturm unter der Velberter Bevölkerung gestoßen. „Von überall bekamen wir Unterstützung, wobei mich besonders begeistert, wie viele Menschen einfach in unserem Logistikzentrum in der Friedrich-Ebert-Straße 110 vorbeikamen, um über Tage beim Packen zu helfen und die Aktion damit auch ganz praktisch zu unterstützen“, sagt Timo Bückle (27), der als Jugendpastor in der Christus Gemeinde tätig ist und derzeit gemeinsam mit seiner Frau Lisa die Hilfsaktion koordiniert.

„Wir helfen Menschen“ ist das Motto der Stiftung. Gemeinsam mit vielen Unterstützern und Helfern aus Velbert wurde es möglich, dass der erste Hilfstransport am Montag auf den Weg in die Ukraine geschickt werden konnte. Bei der Logistik vor Ort erhielt man tatkräftige Unterstützung von der Firma Dörrenhaus und Hohensee. Sven Both, Vorsitzender der Stiftung, ist bewegt und dankbar für die Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit, die das Team erfahren hat. Gemeinsam mit dem Pastor der Christus Gemeinde, Frank Uphoff, legte er selbst Hand beim Packen an und sie verabschiedeten den Fahrer des Transports mit einem Reisesegen.

Sehr bewegend war der Moment, als Nikolai, der Fahrer der ukrainischen Spedition, der die kostbare Fracht am Montag übernahm, den Helfern vor Ort berichtete, dass er selbst nach dem Transport an die Front gehen würde.

Kooperation mit Partnern

Durchgeführt werden die Transporte in Zusammenarbeit mit der Organisation „Helping Hands“ aus Bochum, welche direkte Kontakte in die Krisengebiete hat. So ist sichergestellt, dass die Hilfe auch da ankommt, wo sie gebraucht wird. In Bochum hilft man gemeinsam mit der „Gesellschaft Bochum Donezk“ ganz praktisch und hat in den letzten Tagen bereits 11(!) LKWs auf die Reise geschickt.

In Velbert waren die Hilfsgüter von den Helfern bestens vorbereitet und auf Europaletten gut verpackt worden. So konnten 33 Europaletten, zusätzlich viele lose Pakete, Kisten, Säcke & Kartons, über 1 Tonne Nudeln, 1097 Tafeln Schokolade, 500 l Öl, 6 Paletten Hilfsgüter vom Langenberger Bürgerbus und mehrere Tonnen Medizin und Hygieneartikel innerhalb von kürzester Zeit auf den LKW verladen werden.

Zweiter LKW nötig

Die Hilfsbereitschaft ist so groß, dass wesentlich mehr Hilfsgüter zusammengekommen sind. Geplant ist nun, dass sich am Donnerstag ein zweiter LKW auf den Weg nach Lemberg, Ukraine macht.

Hilfe auch vor Ort in Velbert

Inzwischen kommen viele Flüchtlinge auch hier in Velbert an. So ist die Stiftung mit der Integrationshilfe Langenberg kontinuierlich im Austausch, um der Not der ankommenden Flüchtlinge zu begegnen. Über den Arbeitszweig der Schulmaterialkammer „TaschenFüller“ konnten schon erste Flüchtlingskinder mit gutem Schulmaterial ausgestattet werden. Weitere Hilfe ist in Kooperation mit den Velberter Schulen geplant.

Ökumenisches Friedensgebet

Pastor Frank Uphoff weist auch auf das Velberter Friedensgebet für die Ukraine hin, das seit Ausbruch des Krieges jeden Freitag um 19:00 Uhr in der Evangelischen Christuskirche (Oststraße) stattfindet und von der „Partnerschaft Christlicher Kirchen“ (PCK Velbert) veranstaltet und Pfarrern und Verantwortlichen der teilnehmenden Kirchen wechselweise geleitet wird. Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Weitere Spenden möglich

Geldspenden für die Aktion sind erbeten an:

Weitere Auskünfte: Timo Bückle (0157 88523948)

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