Durban III

Die Geschichte eines antisemitischen Hass-Festivals
Von Lisa Schmid
(übernommen mit freundlicher Genehmigung aus dem ICEJ-Newsletter vom 2.9.11)

Das Ziel der Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen im Jahr 2001 in Durban, Südafrika, war es eigentlich, Sklaverei und Kolonialismus öffentlich als Verbrechen anzuerkennen. Doch statt einer Bewältigung der schmerzhaften kolonialen Vergangenheit passierte etwas ganz anderes – die Veranstaltung mutierte zu einem antisemitischen Schauprozess gegen Israel.

Die  Arabische Liga nutzte gemeinsam mit den blockfreien Staaten und einigen afrikanischen Ländern ihre automatische Mehrheit, um den Judenstaat zum
Sündenbock für alle tatsächlichen und vermeintlichen Verfehlungen des Westens zu machen. Befeuert durch Berichte der gerade ausgebrochenen zweiten palästinensischen Intifada landete von allen 192 Staaten dieser Welt allein Israel auf der Anklagebank.

Zionismus wurde mit Rassismus und Apartheid gleichgesetzt, während aktuelle Menschenrechtsverletzungen wie z.B. im Sudan oder Kongo nicht einmal erwähnt wurden, ganz zu schweigen von der Verfolgung von Minderheiten in der islamischen Welt.

Die stellvertretende Vorsitzende des Außenausschusses des italienischen Parlaments, Fiamma Nierenstein, berichtete damals als Journalistin aus Südafrika über die Konferenz: „Juden, die eine Kippa trugen, mussten sich vor Demonstranten schützen, die Porträts von Bin Laden mit sich herumtrugen und die Juden jagten. Die jüdischen Gemeindezentren in der Stadt wurden gestürmt und geschlossen. Die Pressekonferenz der israelischen Delegation wurde gewaltsam angegriffen und unterbrochen.  Israel wurde mit den Nationalsozialisten gleichgestellt und der Apartheid beschuldigt, um, insbesondere in Südafrika, sein Existenzrecht in Frage zu stellen.“

Die Anschläge vom 11. September, die wenige Tage nach der Konferenz stattfanden, verdrängten Durban I allerdings schnell aus den Schlagzeilen.

Durban II in Genf
Weniger gewalttätig aber ebenso antisemitisch ging es 2009 auf der Folgekonferenz „Durban II“ in Genf weiter. Die Konferenz begann am 20. April, dem Tag, an dem Israel der Opfer des Holocaust gedachte. Hauptredner war der iranische Präsident und Holocaustleugner Mahmoud Ahmadinedschad, der „die zionistischen Besatzer Palästinas“ (Israel) als „rassistisch“, „höchst brutal“, „kriminell“ bezeichnete und den Judenstaat des Völkermordes bezichtigte. Er brandmarkte die „Zionisten“ als Wurzel der Probleme in Irak und Afghanistan.

Einige Staaten hatten aus dem Debakel von 2001 gelernt und waren von vornherein der Konferenz ferngeblieben, darunter Israel, die USA und auch Deutschland. Vertreter weiterer Staaten verließen aus Protest den Saal, als Ahmadinedschad sprach, doch die Mehrheit der Delegierten blieb – und nicht wenige gaben dem iranischen Diktator stehende Ovationen.


Durban III in New York

Eine Mehrheit von 128 Ländern schaffte es bei Durban II erneut, die unleidliche Durban-Erklärung (Zionismus = Rassismus) auf die Agenda der UNO zu setzen. Ziel der Durban III- Konferenz am 23. September in New York ist es nun, den zehnten Jahrestag der Durban-Erklärung zu feiern und  die „Umsetzung der Durban-Erklärung in die etablierten Menschenrechte im UN-System“ einzuarbeiten
(Entwurf der Abschlusserklärung).  Mit anderen Worten – Antisemitismus, Israel- und Judenhass soll in die offizielle UN-„Menschenrechtsstrategie“ aufgenommen werden.

Besonders brisant ist erneut der Zeitpunkt dieser Initiative – die Konferenz findet kurz nach der Abstimmung über einen Palästinenserstaat bei der UNO statt und zeitgleich mit der Eröffnung der Generalversammlung. Diesmal wird die Verteufelung Israels und der Juden also auf höchster Ebene stattfinden – vor den Regierenden dieser Welt. Hauptredner ist erneut der iranische Präsident Ahmadinedschad.

Bisher haben die USA, Kanada, Israel, Italien, die Niederlande, Australien, die Tschechische Republik  und Österreich ihre Teilnahme aus Protest gegen die antisemitische und einseitige Agenda der Konferenz abgesagt.

Deutschland hat trotz zahlreicher Aufforderungen verschiedenster jüdischer und christlicher Gruppen, unter ihnen auch die ICEJ, bisher an seiner Teilnahme festgehalten – eine Haltung, die gerade aufgrund der Freundschaftsbeteuerungen Deutschlands gegenüber Israel und der historischen Verantwortung gegenüber dem Judenstaat auf immer größeres Unverständnis stößt.

iQuit & iGo und der iJesus

Lieber Steve,

lass mich dir ein paar persönliche Zeilen schreiben. iQuit and iGo habe ich gestern über dich in der deutschen Presse gelesen. Schade, dass du gehst. Es muss wohl sein, habe ich verstanden. Dass du es nicht irgendwann, sondern „jetzt“ machst, zeigt den Ernst der Lage. Du bist wirklich ein Phänomen. Aus einem Pleiteladen hast du einen supererfolgreiches Technologieunternehmen gemacht, das die Maßstäbe setzt.

Ehrlich gesagt, mit deinen „iKisten“ konnte ich anfangs nicht viel anfangen. Milde habe ich meine Kumpels belächelt, die mit einem deiner Geräte ankamen. Predigen mit der Schreibtafel? Ja, es geht, aber Papier ist doch auch geduldig.

Letztes Jahr im Winter habe ich mich dann entschlossen, dir und deinem Laden etwas Gutes zu tun und eure Kasse ein weinig aufzufrischen, sozusagen für einen „guten Zweck“. Die Preise deiner iKisten gehören ja bekanntlich nicht zur unteren Preisklasse. Trotzdem habe ich es gewagt.

Deswegen gehöre ich heute auch zu deinen „Jüngern“.  Also Guru haben dich manche schon bezeichnet. Alle laufen dir hinterher. Du sagst, was man braucht und dann braucht man es.

Und deine iKisten sind wirklich gut. Erstaunlich. Den Telefonhörer und die Schreibtafel habe ich. Beide gefallen mir gut und ich nutze sie gerne. Sie sind nicht nur eine Hilfe, vieles im Leben verändert sich dadurch. Das ändert alles. Wieder einmal. So hast du es uns gesagt.

Schade, dass du jetzt deinen Laden verlässt, aber es scheint dir ja nicht gut zu gehen. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute.

Weißt du, ich hätte da noch eine andere Sache, die ich mit dir besprechen wollte. Da wäre das mit dem iJesus. Mir ist das Thema sehr wichtig. Deine iKisten sind wirklich hilfreich. Aber es gibt Momente im Leben, da helfen sie eben auch nicht mehr. Wenn es z.B. um Gott geht. Da brauchen wir den iJesus. Er sagt von sich selbst, dass er der Weg zu Gott ist. Vor vielen Jahren habe ich mein Leben ihm anvertraut. Das  ändert nicht alles. Auch nicht wieder einmal. Aber vieles, sehr vieles.

Lieber Steve, ich weiß nicht, wie du zum iJesus stehst? Auf jeden Fall: Du brauchst ihn. Gerade jetzt, wenn es dir nicht gut geht und du an deinen Grenzen bist.

In deinen Umfeld sind ganz sicher Leute, die ihn „haben“. Lass dir von ihnen berichten, welche Apps „er“ in dein Leben installieren möchte.

Das ändert vieles, sehr vieles.

Hintergrund zu diesem Blogeintrag

Leider nicht hier…

Sorry, er ist leider nicht hier. Auch keine Überreste von IHM. Kein Bild. Keine Statue. Keine Ikone. Keine Marienfigur. Kein Grabtuch. Keine Nägel. Kein sonstwas.

Einfach ein leeres Grab!

„Dieses Schild hast du doch jedes Mal fotografiert, wenn wir hier waren.“ Richtig, habe ich. Aber es muss auch dieses Jahr wieder sein.


Wir sind im Gartengrab. (The Garden Tomb). Im Gegensatz zur Grabeskirche ist dies ein Ort, an dem man wirklich abschalten und auftanken kann. Die Schlichtheit beeindruckt.

Im Felsen ist ein Grab ausgehauen, wie man sich das Grab Jesu vorstellen könnte. Es wird nicht der Anspruch erhoben, dass dies wirklich „das Grab“ war. Die Schlichtheit ist das Besondere dieses Ortes.

Die Botschaft muss immer wieder in ihrer Einfachheit wiederholt werden.

Er ist nicht hier! Er ist auferstanden! Er lebt. ERlebt!

Mehr nicht.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Hebr 13.8