Nobelpreis für Physik an Quantenphysiker

Freude bei den Aufdemhoffs über die heutige Nobelpreis-Nachricht aus Stockholm. Die Quantenphysiker Haroche und Wineland sind für ihre Arbeit mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik ausgezeichnet worden. Sie arbeiten damit an den Grundlagen für einen zukünftigen Super-(Quanten)-Computer.

Sohn Manuel forscht als Doktorand am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München-Garching an einem verwandten Projekt und hat das Haroche-Labor in Paris vor wenigen Wochen besucht.

Hintergrund lesen

117. BFP Bundeskonferenz

Ich bin von Herzen Teil einer wunderbaren Gemeindebewegung. Nicht perfekt, aber klasse! Wir treffen uns einmal im Jahr zu den Bundeskonferenzen der Pastoren, Ältesten und anderer Leiter.

Am Montag startet die 117. BFP-Bundeskonferenz in Willingen. Als pastorales Team unserer Gemeinde sind wir auch in Willingen dabei.

Während der Konferenz wird der neue BFP-Vorstand für die nächsten fünf Jahre gewählt. Dazu sind 13 Personen nominiert.

Das Programm der Konferenz – BFP-Pressemeldung  zur Konferenz:

Der 10.11.12 – ein besonderer Samstag

Auf das Bild klicken für den LM-Flyer

Tja, das Datum spricht schon für sich. Man kann es sich gut merken. Aber mein Team von Lehrmaterial.net hat sich etwas Besonderes für diesen Tag einfallen lassen. Team Lehrmaterial.net? Ja, das ist ein Projekt, über das ich meine Predigtimpulse und Lehrkonzepte weitergebe.

Klicke auf das nebenstehende Bild, um mehr über den 10.11.12  zu erfahren.

An diesem Tag ist das große CD-Release der Version 6.0 von Lehrmaterial.net.

Und wir feiern Shop-Eröffnung. Erstmalig wird das komplette Lehrmaterial.net einzeln zum Download in einem ausgeklügelten Shop-System zur Verfügung stehen.

Zur Shop-Eröffnung haben wir ’ne kleine Party und wir verlosen 20 brandneue CDs mit allen unseren Materialien. Es werden etwa 7500 Seiten sein, die sich dann auf der CD befinden.

Also, stay connected. Am besten über die Mailingliste von Lehrmaterial.net, über die wird der Countdown angezählt…

Die Bombe von Schwabing

Absperrung und zerborstene Scheiben in Schwabing, (c) picture by aufdemhoff.de, taken by Katastrophentouristin
Absperrung und zerborstene Scheiben in Schwabing, (c) picture by aufdemhoff.de, taken by Katastrophentouristin

München im Ausnahmezustand: Bombenfund in Schwabing. Was sonst manchmal eher locker abgeht (‚einfach‘ entschärfen und fertig!) entwickelt sich in dieser Woche zum Albtraum der Stadtväter und Anwohner: die Bombe muss gesprengt werden, Abtransport nicht möglich, Risiko zu groß, ein richtig ‚fieser‘ Zündmechanismus, Nachbarhäuser brennen – werden beschädigt, zerborstene Fenster, geschlossene Geschäfte, gesperrte U-Bahn, … . Kaum einem in der Stadt bleibt es verborgen, was in Schwabing passiert ist: Der Feuerball ist auch heute noch im Internet anzuschauen.

Es ist schon bewundernswert, wie schnell Stadtverantwortliche und Einsatzkräfte solche Ausnahmesituationen doch in den Griff bekommen, auch wenn nicht alles perfekt läuft. Man stelle sich vor, so etwas würde unser Gemeinwesen unvorbereitet treffen. Unvorstellbar.

Schätzungen sagen, dass es in Deutschland noch etwa 100.000 solch bombiger Kriegsaltlasten gibt. Das ist kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass der Krieg schon über 60 Jahre zu Ende ist. Ich werde an meine Oma erinnert, die ihr landwirtschaftliches Anwesen durch eine Stabbrandbombe verloren hat. Ihr Mann ist im Krieg gefallen. All solche Gedanken schwirren mir in dieser Woche durch den Kopf. Welches Leid müssen Menschen oft erfahren?

Wo war Gott in der Situation? Das Lebenszeugnis meiner Oma, die mittlerweile nicht mehr lebt, steht mir beispielhaft vor Augen. In all den Wirren und schweren Situationen, so hat sie es immer wieder gesagt, hat sie die Hilfe und Fürsorge Gottes erlebt. Wo wäre sie ohne Gott gelandet?

Zurück zum August 2012: Auch in unserem Leben kommen manchmal ‚Altlasten‘ hoch. Da sind wir an einer ganz anderen Sache dran – wie hier in Schwabing ein Hausbau – wollen unser Leben neu gestalten, neue Akzente und Prioritäten setzen – und dann trifft es uns: Auf einmal ist die ‚Bombe‘ da, unvorbereitet, ohne Vorwarnung. Sie lässt sich auch nicht einfach ‚abtransportieren‘ oder entschärfen. Ja, manches im Leben lässt sich leicht ‚entschärfen‘, fast wie im Vorbeigehen. Aber wie ist es, wenn es anders ist?
Jesus ist ein ‚Meister‘ im Beseitigen von Altlasten, und ein echter Experte im Entschärfen. Wir müssen ihn an unsere ‚Bomben‘ ranlassen und ihn um Hilfe bitten. Oft sind geistlich gesinnte Menschen eine gute Assistenz dabei.

Geh doch selbst an eventuelle Altlasten ran, bevor sie von anderen entdeckt werden – und sich zu einem Problem entwickeln.

Tolles Wochenende…

Das Gemeindewochenende im „Internationalen Christlichen Zentrum“ Ecclesia Gemeinde Ulm war richtig klasse. Der Besuch der Gemeinde hat mich selbst sehr ermutigt. Viele junge Leute, die Gott hingegeben dienen unter der Leitung von Pastor David S.

Gottesdienst am Sonntag, 17.6.2012 in Ulm (9 Uhr und 11 Uhr)

Der höchste Kirchturm der Welt

Der höchste Kirchturm der Welt, das Ulmer Münster. Bildquelle: Wikipedia. Das Bild ist gemeinfrei und unter der CC0 1.0 Lizenz der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt worden

Wann es genau war, weiß ich gar nicht mehr. Unsere Kinder waren noch klein und wir waren zu Besuch in Ulm. Was besucht man in Ulm? Na klar, das Ulmer Münster.

Den höchsten Kirchturm der Welt muss man natürlich gesehen haben – nicht nur von unten, sondern man muss hinaufsteigen, sonst ist das kein richtiger Ulm-Besuch.

Wir lösen also mehrere Eintrittskarten und mutig machen wir uns auf den Weg. Die Kinder tippeln voran, sportlich wie sie sind.

Irgendwann unterwegs wird mir „schummerig“ zu Mute. Dieses Bauwerk ist wirklich gigantisch und beeindruckend. Die offene Konstruktion ermöglicht einen tollen Blick nach unten – der mir aber sehr zu schaffen macht. Wer nicht ganz „schwindelfrei“ ist, weiß wovon ich rede.

Deswegen entschließe ich mich, umzukehren und mir das Bauwerk lieber vom Vorplatz anzuschauen. Meine Frau steigt mit den Kindern bis zur Spitze hoch…

Manchmal gibt es im Leben Situationen, bei denen man „umkehren“ muss. Man kommt nicht weiter, es geht einfach nicht, aus welchen Gründen auch immer. Das ist natürlich dann besonders deprimierend, wenn die anderen weitergehen können, ohne dass sie scheinbar Probleme haben.

Habe ich den Mut zuzugeben, dass es „nicht mehr weiter geht“? Kann ich so ehrlich mit mir selbst und anderen umgehen und andere auch um Hilfe bitten, wenn es nötig ist?

Ulm hat also eine gewisse Erinnerung für mich: ich musste „aufgeben“, zugeben „es geht nicht“.  Aber solche Erfahrungen sind im Leben total wichtig. Es zeigt einem, dass man abhängig ist von einem anderen… – Gott.

An diese Erfahrung werde ich an diesem Wochenende erinnert. Ich bin nach längerer Zeit einmal wieder in Ulm. Diesmal bin ich nicht auf dem Ulmer Münster, sondern im „Internationalen Christlichen Zentrum Ulm“, einer „Ecclesia-Gemeinde“, die auch zu unserem BFP gehört.

Ecclesia Ulm
Gottesdienst in Ulm am 15.6.2012

Ich predige hier von Freitag bis Sonntag in einer Gemeindewoche. Die Gemeinde ist nach meiner Wahrnehmung sehr positiv aufgestellt und die Beteiligung der jungen Leute beeindruckt mich. Stark!

Sehr stark auch die Reaktion am ersten Abend auf meine Predigt.

Es geht in diesen Tagen hier in Ulm um neue Erfahrungen mit dem Heiligen Geist. Wenn wir an unsere Grenzen kommen, dürfen wir uns für den Heiligen Geist öffnen, der uns in neue Dimensionen hineinführt. Das ist eine biblische Wahrheit, die uns in der Schrift an verschiedensten Stellen vor Augen geführt wird.

Ich bin froh, dass Gott nicht an meine menschlichen Grenzen gebunden ist.

Daumen hoch für JIM

JIM München
Daumen hoch für JIM. Gottesdienst am 10.6.12. Ein Teil der indonesischen Gemeinde „JIM“ in München.

Ich liebe die internationalen Begegnungen. Bei JIM bin ich ziemlich regelmäßig, etwa einmal im Monat predige ich hier in der indonesischen Gemeinde, die sich sonntäglich in der Münchner Hoffnungskirche in Freimann versammelt. Meistens begleitet mich auch die „beste Ehefrau von allen“.

Auch „meine/unsere Gemeinde“… Wir haben sie im Laufe der Jahre wirklich ins Herz geschlossen und es macht Freude ihnen regelmäßig das Wort Gottes zu predigen.

Besonders beeindruckend ist in dieser Gemeinde das soziale Miteinander. Es ist ein äußerst wichtiger Teil des sonntäglichen Geschehens. Nach jedem Gottesdienst gibt es indonesisches Essen. Mit viel Liebe, Hingabe und Aufwand wird das Essen vorbereitet – und das ist nicht nur ein kleines Häppchen, sondern eine volle Mahlzeit.

Und an die Schärfe (!!!!) des Essens haben wir uns inzwischen auch gewöhnt…

Klettern bis auf fünf Meter!

Nein, nicht im Botanischen Garten München, sondern bei uns im Vorgarten. Die Kletterrose fühlt sich sichtlich wohl und hat ungefähr fünf Meter mit gefühlten 500 oder mehr Blüten erreicht. Welch eine Pracht. Einfach gigantisch.

Züchtungsgeheimnis: Keins. Habe sie einfach wachsen gelassen…

P.S. Dann habe ich mal angefangen nachzuzählen. 500 reichen bei Weitem nicht aus, besonders dann, wenn man noch alle Knopsen hinzuzählt, die heute, am 8. Juni noch nicht aufgegangen sind.

Genialer Feiertag

Gemeindeprogramm am gestrigen „bayerischen Feiertag“: Tolle spannende Stadtführung „Jüdisches Leben in München“ mit prof. Stadtführerin, die 30 aus der Gemeinde & Gäste eingeladen hatte. Danke, D. für diese tolle Führung. Anschließend Riesenpizza am Stachus, dann Royal Ranger Camp in Dietlhofen besucht.

Genialer Feiertag.

Dicke Pötte…

Es ist schon wirklich erstaunlich, was auf so ein Containerschiff passt. Höher geht’s kaum noch, denkt man wenn so ein „dicker Pott“ majestätisch vorbeifährt. Manchmal hat man fast das Gefühl, er droht umzukippen. Für Münchner, die nur die Holzflöße mit Blaskapelle und Touristen von Wolfratshausen bis zur Münchner Floßlände gewohnt sind, ist so ein Anblick durchaus gewöhnungsbedürftig. Nicht aber für Norddeutsche.

Für uns ist jeder Besuch in Norddeutschland mit einem oder mehreren Spaziergängen an „den Kanal“ verbunden. Knapp 1500 Meter sind es von der Haustür bis zu den Ozeandampfern. Die Titanic würde da zwar nicht durchpassen, aber fast alle „Traumschiffe“ kommen regelmäßig in „Nübbel“ (ja, so heißt das Dörfchen wirklich) vorbei. Aus den oberen Fenstern des Elternhauses kann man die majestätischen Schiffe weithin sehen, wie sie „durch das Land gleiten“. Und so gehen wir an den Kanal, haben die Digi-Cams dabei, hoffen jedes Mal einen „dicken Pott“ zu sehen. Ganz in der Nähe befindet sich eine „Weiche“, in der sich auch große Schiffe, die sonst nicht aneinander vorbeipassen, begegnen können. Das gibt durch das Warten der Schiffe gute Fotomotive.

Bis zur Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals um 1895 gab es keine direkte Verbindung zwischen Nordsee und Ostsee. Das änderte sich und der Kanal wurde nach und nach bis auf seine heutige Größe ausgebaut.

Auch Gemeinden sind wie solche Schiffe, manche eher klein und wendig, vielleicht für bestimmte Zwecke geschaffen, manche groß und imposant, sie können mit viel Last beladen werden. Ob es nun um den Transport von Menschen oder das Verschiffen von Waren geht – Schiffe haben eine enorm wichtige Bedeutung. Hamburg als Hafenstadt z.B. boomt enorm wg. des erhöhten Transportaufkommens. Das war nicht immer so.

Auch Gemeinde hat den Auftrag Lasten zu tragen. Wir sind nicht ein Ausflugsdampfer, wo es um ein nettes Vergnügen geht. Nein, Menschen und Lasten sollen von A nach B transportiert werden. Dazu sind Gemeinden speziell herausgerufen, sie haben eine spezielle Berufung, in der sie leben müssen und dürfen. Auch wenn dabei einer Gemeinde manchmal etwas mehr aufgebürdet wird – wenn es ihrer Berufung entspricht ist es ok und gut so.

Wir dürfen immer wieder kommen und staunen über das, was Gott getan hat, was er in der Gemeinde geschaffen hat. So wie beim norddeutschen Kanalspaziergang. Da gibt es viel zu entdecken, sich zu freuen und dankbar zu sein. Eine kleine Sightseeingtour können wir heute im Rahmen unserer Mitgliederversammlung machen.

Wir blicken dankbar zurück auf das, was Gott unter uns im vergangenen Jahr getan hat. Und wir schauen gemeinsam an, was weiter an Arbeit zu tun ist, was aussteht. Der Auftrag ist nicht ausgefüllt. Dazu können wir uns alle neu motivieren lassen und gemeinsam ausrichten.