Jerusalem, deine Katzen!

Jesus klagt über Jerusalem. Er hatte Grund dazu. Menschen haben sich für seinen Ruf verschlossen.

Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt! (Matthäus 23,37).

Wenn man durch Jerusalem geht, sucht man Hennen und Küken heute vergeblich. Dieses Bild haben die Menschen zur damaligen Zeit gut verstanden. Das Bild der schützenden Henne, die die Küken unter ihre Flügel ruft, ist eindrücklich und deutlich.

Es ist gut, wenn wir uns nicht für seinen Ruf verschließen!

Was man heute sieht, sind Katzen. Sie springen durch die Straßen Jerusalems. Überall. Hunde sieht man eher selten, Katzen um so mehr. Oft sind sie sehr mager. Einer ihrer liebsten Aufenthaltsorte sind die halboffenen Müllcontainer am Straßenrand. Sie erfreuen das Katzenherz und geben reichlich Nahrung – allezeit.

Bei unseren Streifzügen durch Jerusalem haben wir einige Katzen im Portrait festgehalten.